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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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50 Allgemeine Einleitung.

daß er feinen eigenen Parallelkreis durchläuft, also ebensoviel

Zett braucht, um seinen Weg auf der Tagseite, als den auf de( °°'etzt

Nachtseite zurückzulegen. In dem Moment, wo der Punkt be> -

der Drehung der Erde von Westen nach Osten aus der Nachd , Uwzr

feite in den Erleuchtungskreis tritt, sieht er die Sonnenschein ^-yr

eben am Rande des Horizonts oder er hat Sonnenaufgangi

hat er seinen Weg auf der Tagseite zur Hälfte zurückgelegt, det

so erscheint ihm die Sonne am Höchsten, es ist Mittag; und

wenn er, während die Sonne sich allmälig dem Horizonte n§' „A"

hert, wieder den Erleuchtungskreis erreicht, so geht für ih"

die Sonne unter. In der Mitte seines Weges auf dU ^"eß

Nachtseite angelangt, steht die Sonne am Tiefsten unter seine»' "u,i

Horizonte: es ist Mitternacht. Diese ^Tageszeiten we»

den bekanntlich an den Tagen der beiden Tag - und Nachtgleiche" ist, ^

durch die gleichweit von einander entfernten Zeiten ü Uhr Morgens, »

12 Uhr Mittags, 6 Uhr Abends und 12 Uhr Mitternachts angeg^ ^ st Pden. Unser Punkt legt also den vierten Theil oder SO« feinst .Parallelkreises in Tage oder in 6 Stunden zurück, undjeder Stunde beträgt sein Weg mithin Vo von 90» oder 15"' h.st'vinDenken wir uns einen zweiten Punkt 8, der 90» westlich vo» ndem ersteren liegt, so hat jener offenbar andre TaE dix Azeiten als H.; denn wenn ^ Sonnenaufgang hat, ,so muß st k^,-auf dem Parallelkreise noch 90» laufen oder sich 6 Stundst ^h. st.mit der Erde drehen, ehe er an den Erleuchtnngskreis gelangt' P. .

8 hat dann also 12 Uhr Mitternacht. Geht für 8 die Sonst'auf, so hat sich der Punkt ^ schon 90» weiter bewegt und st s stlhat in demselben Augenblick Mittag u. s. w. Unsre Uhst^ 45 ,, stwerden nach der Sonne genau gestellt, so daß wir 12 E 0 .

Mittags haben, wenn die Sonne durch den Meridian gE' '

befinden wir uns nun am Orte so ist klar, daß eine rstst d§h stst

tig gehende Uhr am Orte 8 in demselben Augenblick g^, ,

6' Uhr Morgens zeigt, und daß alle zwischen ^ und 8 gelegt'

Orte Zeiten zwischen 12 Uhr Mittags und 6 Uhr Morgest,haben. Ein Ort, welcher nur 15» westlich von liegt, stst ^evh^noch 1 Stunde lang zu laufen, bis er Mittag bekommt, fl„st ster noch den 24sten Theil des Parallelkreises zurücklegen muß, .hat folglich in dem Moment, wo in ^ die Uhr 12 säM, stex

erst 11 Uhr Vormittags. Betrachten wir dagegen einen Mum

welcher 15» östlich von rl gelegen, so ist für diesen die Sstst^schon vor einer Stunde durch den Meridian gegangen und stü .^Erkzeigt mithin die Uhr auf 1 Uhr Nachmittags. Jeder Ort, 5» Za-cher westlich von ^ liegt, hat also eine frühere Zeit am ^ ei^st

jeder östlich davon gelegene eine spätere Zeit, und dieser Unst^schied der Zeit hängt deutlich von der Entfernung (der ^ ,

der Orte in Vergleich zu ^ ab; beträgt diese z. B. 180", ^»Nne

beträgt der Zeitunterschied grade die Hälfte von 24 St»>^