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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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vder 12 Stunden und beide Orte haben mithin grade entgegen-gesetzte Tageszeiten. Es entsteht nun die Frage: Wie läßt sichstus dem Zeitunterschiede die Länge finden? Man hasizu demEndzweck sehr genaue und lange Zeit richtig gehende Uhren^Chronometer) erfunden. Stellt man eine solche für einensN't, z. B. Paris, richtig und reist dann damit nach Ferro, so»»det man, daß hier die Pariser Uhr um 1 Stunde 20 Min.dvrgeht, oder daß sie z. B. 5 Uhr 20 Min. Nachmittags zeigt,fahrend es auf Ferro erst 4 Uhr ist. Daraus ergiebt sich

Mt nur, daß Ferro westlich von Paris liegt, sondern wirschließen weiter: Da zu einer Stunde Zeitunterschied eine Ent-stMung von 15o Lange gehört, so kommt auf 1 Minute Zeit-unterschied von 15« gleich ^„« oder 15" Längenunterschicd,,ud auf 1 Secunde Zeit ein Längenunterschicd von oder^ 15 ". Folglich betragt der Unterschied in der LangeParis und Ferro für 1 St. 20 Min. (1^ 20") Zeitdiffe-'Uz 15« 20 mal V,« — 20« und zwar liegt Ferro 20«

Östlich von Paris. Wären wir dagegen mit einem Pariserschronometer nach Moskau gegangen und hatten hier gefunden,unsre Uhr, welche die rm Moment der Beobachtung in Pa-us statt findende Zeit anzeigt, 10 Uhr Morgens angiebt, während^Moskauer bereits auf 12 Uhr 20" 51"" Mittags weist, so^giebt sich ein Zeitunterschied von 2^ 20" 51"; um so vielUt die Moskauer Uhr vor, also liegt dieser Ort östlich von^»ris und zwar um 35« 12" 45" Lg. Da ferner die Lage^ Paris gegen Ferro bekannt ist, so kann man auch Mos-^i.Us Länge gegen den Meridian von Ferro finden (55« 12,ö. Lg.). Hieraus geht hervor, daß man überhaupt diez^Uge eines Ortes eben so gut durch den Zeit- als durch den Kreis-^8e>n,nterschied der Meridiane angeben kann; nur muß manch°ei bemerken, daß man wegen der gleichen Benennung derychlerMheilungen (Mm., See.) dann hinzufügen muß, obZeit-Kreis-(Bogen-) theile gemeint sind.— Statt einer solchenA^gleichung der Uhren bedient man sich auch häufig der« Pachtung gewisser Himmelserscheinungen, z. B. der Mond-hllerniste, die an den beiden Orten sichtbar sind. Dann hatbloß nöthig, etwa den Anfang dieser Verfinsterung nach3eü beiden Orten zu bestimmen und kann aus dem

Unterschiede den Langcnabstand berechnen,d- Außer den beiden auf den Globen üblichen Eintheilungen^Erdoberfläche, nämlich 1) der in 5 Zonen, und 2) der durchRegelmäßiges Netz von Kreisen, Pflegen die Geographen noch^ ?'Ue Abtheilung in Gürtel, welche von Breitenkreisen begrenzt»bxn , nach dem Vorgänge der Alten zu erwähnen. Wir habentz " angezeigt, wie iu Folge der Bewegung der Erde um die"Ne die Länge der Tage und Nächte zu verschiedenen Zeiten