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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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Schon in alten Zeiten wurden Globen und Himmelssphärn verfertigt, namentlich von Archimödes (im 3ten Jahrhurr-ert vor Christi Geburt); späterhin wurden dieselben mit aller-Künsteleien verziert, auch von beträchtlichem DurchmesserMs 12 angefertigt; aber doch kamen genauere Darstel-""gen der Erdoberfläche nicht früher als im vorigen Jahr-. ^bert in Gebrauch. — Die ersten Versuche, durch Zeichnun-Länder abzubilden, verlieren sich in das höchste Alterthum^osua, Sesostris). Mit Uebergehung des völlig Ungewissen,^ "u man behaupten, daß unter den Griechen Anaximanderhsi? Milet, ein Schüler des Thales, 550 Zahr vor Christi Ge-die ersten Landkarten verfertigt habe. Wie wenig aberb Kunst damals allgemein bekannt und wie gering der Ge-ruch derselben gewesen, beweist der sonderbare Umstand, daß,H?°hl wir sehr ausführliche Nachrichten von den zahlreichenK^en der Griechen und Römer haben, sich doch in diesentz.,°Aungen keine deutliche Spur findet, daß die Feldherrenff, Zarten gehabt hätten, welche doch jetzt in solchen Fällen3Miz unentbehrlich gehalten werden. Eudoxus (360 v. Chr.)Ese Karten nach seinem Systeme, und die Römer folgtenstill ^ dieser Erfindung den Griechen; doch geschah die Be-d-^ung eines Ortes noch sehr unvollkommen nach der Dauer^ Fahrten. Erst zu Alexanders Zeiten nahm man den Him-^ Hülfe, und nachdem Hipparch und Strabo schon aufBeobachtungen der Art gedrungen, trat Ptolemäus, einH^bmter Mathematiker aus Aegypten, im Sten Jahrhundertkürt Geburt hervor und lehrte zuerst die Kunst, Land-

i>n E anzufertigen, wie etwa die unsrigen jetzt sind; aber erstthvd° " Jahrhundert unternahm es ein andrer Grieche, Aga-s» Alexandrien in Aegypten, die damals bekannten^fri/r '^0 Zeichnungen, wovon 10 auf Europa, 4 auf>gä ^ und 12 auf Asien kamen, zur Geographie des Ptole-boyi ^Zustellen. dies iß jedoch verloren gegangen; nur

b>en,' Rom besitzen wir einen Plan in weißem Marmor,^sch°ns Bruchstücke davon. — Die älteste Landkarte, die wir^ard v'elleicht aus der ersten Hälfte des 3ten Jahrhunderts,

de„ I5ten Jahrhundert in einem deutschen Kloster gefun-ö»ra kam an den Gelehrten Conrad Peutinger zu Augs-welchem sie die Peutingersche Karte (^ubuiaheißt; sie befindet sich jetzt in der kaiserlichen^viei - «u Wien. Diese Zeichnung verdient aber kaum denLandkarte: die Umrisse der Länder sind nur ganzste bellet die verschiedenen Pergamentblätter, aus welchen, gehen in einer Reihe fort, so daß an eine richtigeH 3 der Lage der Länder gar nicht zu denken ist. Sieens als eine Wegekarte (ktinerurium) zu betrachten, wie

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