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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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72
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72 Allgemeine Einteilung.

z. B. 336 Linien sagt; jedoch findet man auch außerdem andre ^nen

Scalen, namentlich in England Bestimmungen nach englischen i

Zollen (1" engl. — 11/" 2595 par.) und in Frankreich nach ^fin

Tausendteln eines Avtro oder Millimetern (1^»; — 0/"442 Mär

par.), welche man nach den eben mitgetheilten Größen leicht in siwri

unsre Scale übertragen kann. Da das Quecksilber, wenn der laßl

Luftdruck abnimmt, in der Röhre ^.8 sinkt, so steigt es in deM Heb

andern Schenkel über 6 hinauf; deßhalb muß man, was be>den gewöhnlichen Barometern in Zimmern nicht geschieht, denAnfangspunkt (0 Zoll) der Scale bei genaueren Messungen s§verschieben können, daß er stets in derselben wagerechten Ebenemit der Oberfläche im Schenkel 8L liegt. Endlich muß ma» !

auch auf die Wärme Rücksicht nehmen. Diese dehnt alle Kösj ^di,

per aus und deßhalb wird die Quecksilbersäule VId länger, bloß !?vni

weil es warmer geworden ist, ohne daß sich der Luftdruck selbst ver-ändert hätte; - auch die Scale, welche man gewöhnlich bei best ?nas,fern Instrumenten aus Metall verfertigt, erleidet eine Veränderung <

durch die Warme, und daher ist man genöthigt, um die Langeder Quecksilbersäule oder den Barometerstand so anzugeben, wie «°dschsie bei unveränderter Wärme des Quecksilbers statt finden wü^ ^ käide, die Messungen auf einerlei Temperatur zurückzuführen (A

reduciren oder corrigiren), wozu am Besten der Gefrierpunktdes Wassers gewählt wird. Weil die Erfahrung gelehrt hall ^ 'n

daß bei schönem Wetter das Barometer meist hoch, bei Regelt .äst j

und Sturm niedrig steht, so bedient man sich dieses Instruments u^cht

auch häufig als eines, aber unzuverlässigen, Wetterpropheten/ ^ lund das Barometer wird eben deßhalb auch häufig Wettestglas genannt. — Da der Barometerstand ganz verschieden seA ^ g

muß, je nachdem man sich auf einem hohem oder tiefern Punsi st, V

der Erde befindet, weil ja dadurch die auf das Barometes st "ell

drückende Luftsäule verkürzt oder verlängert wird; so bietet um^ies Instrument ein bequemes Mittel dar, die Höhe der BeEzu messen. Je höher ein Berg ist, um so niedriger wird all, st d>das Barometer stehen; und wahrend man am Ufer des Mest^ .

28 Zoll beobachtet, so beträgt zu Quito z. B., einer auf ein^ t

hohen Vergebene gelegenen Stadt in Süd-Amerika, der 1^wohnliche Barometerstand nur 20 Zoll. — Der Erfinder e

Barometers war Torricelli, welcher 1613 zu Florenz i>^ersten Versuche damit anstellte. Der Umstand, daß das Waimdurch Säugpumpen nur bis zu 32 Fuß gehoben werden kcEgab ihm die Veranlassung, über diese Erscheinung weiter naar H^ezudenken. Er goß Quecksilber in eine oben zugeschmolzeneröhre (die Torricelli'sche deßhalb genannt), verschloß sie untc st^ .mit (dem Finger und setzte sie in ein mit Quecksilber ^ sin,

Gefäß, nahm nun den Finger weg und sah, daß das in ^ ^

Röhre befindliche Quecksilber nur zum Theil auslief und ^