Allgemeine Einleitung.
Öffnung L drückende Lust der eingeschlossenen Quecksilbersäule^.Gleichgewicht hält, indem diese von ^ aus, wo bis 6 ein. .meerer Raum bleibt, keinen Gegendruck findet. Was ist alsoei/ geschehen? Gießen wir in eine solche gebogene Röhre erstsigx^nig Quecksilber, so beobachten wir, daß wenn diese Flüs-keln^ Ruhe gekommen ist, ihre Oberfläche in beiden Schen-sel^er Röhre in derselben wagerechten Ebene, z. B. 61), liegt,ßen ^nn die beiden Schenkel verschiedene Weite haben. Gie-dae nun in den einen Schenkel noch Wasser, so sehen wir,^7 das Quecksilber darin tiefer steht, als im andern Schenkel,berni^un wir dann eine horizontale Ebene durch die Quecksil-bn oerfläche in ersterm legen und die Höhe des Quecksilbersdag^dern Schenkel über dieser Ebene messen; so finden wir,irrr ^ssse Höhe 13'^z mal kleiner als die Höhe des Wassersbequem Schenkel ist; also schließen wir, daß die Höhen der^/"Flüssigkeiten über jener Ebene sich umgekehrt verhalten,die Dichtigkeit der Flüssigkeiten, denn Quecksilber ist 13*/«schwer als Wasser. Ist nun in dem Schenkel keine^ sondern nur Quecksilber, so drückt hier auf die EbeneLv Un Zustande der Ruhe oder des Gleichgewichts bloß die»hf .sllbersäule V6; in dem andern, offnen Schenkel drücktöUt fa^ Ebene in 6 nur die darüber befindliche Luftsäule bissich Grenze der Atmosphäre, und wir schließen daraus, daß beideschi/as. Gleichgewicht halten und daß diese Luftsäule grade soDiir^ bst, die Quecksilbersäule V6, wenn beide gleichenv^charesser haben. Nun ist diese Säule am Ufer des Meeres,hoch.überhaupt in unsern niedern Gegenden, gewöhnlich 28 ZollEäin "ahme man statt des Quecksilbers Wasser, so müßte dieseschw/ Wen 32 Fuß lang sein, weil Quecksilber 13^ malauf?, ^ als Wasser. Daraus ergiebt sich, daß die Luftsäulebah /en Quadratzoll mit einem Gewicht von ungefähr 15 Pfund,betrzO' den menschlichen Körper, dessen Oberfläche etwa 14 siZ Fußaber "nt einem Gewicht von 275 Centnern drückt, welchemdicht - ch die im Körper eingeschlossene Lust, die ja eben sodie äußere ist, das Gleichgewicht gehalten wird. BeiVerheerungen der Luft muß auch das Barometer seinen Stand^ averi,; pje Lust schwerer, dichter geworden, so wird sieso O drücken und die Säule wird bei 6 steigen; ebenbü>tu/d sie bei I? fallen, wenn die Lust weniger schwer oderdecken geworden ist. Um diese Veränderungen genau be-viea Können, theilt man die Säule 06 in Zolle und Li-Linien machen einen Zoll), welche an der Seite der(eig^./azeichnet sind; eine solche Bezeichnung heißt eine Scalapariser' weiter). Am Häufigsten werden die Angaben nachlen bl»g ar fraiHösischem Maaß gemacht, wobei man nicht sel-p nach Linien und Zehntellinien rechnet und statt 28 'Zoll