Allgemeine Einleitung.
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Theile theilte, welche man nach den Urhebern der Einthei-Ag respective kurz mit 14., 6. und bezeichnet. Um diese ver-öden großen Grade in einander zu verwandeln, braucht manzu erwägen, daß 80" 14. eben so lang sind, als 100° 6.;ja.°us folgt, daß 1» 14. -- «/s° 0. und 1« Q "/„« tt.lo'^rner sind 80° 14. eben so lang, als 180° k'., mithin istr — d/^o x>. und 1° Id. — -t/g R.. , wobei aber noch zuAchten bleibt, daß Fahrenheit's Nullpunkt 32 k'. unter dem^surlichen der Rvaumur'schen oder Celsius'schen Scala liegt.^ Grade der Wärme, vom Gefrierpunkt bis zum Siedepunktd- U darüber hinaus, bezeichnet man mit dem Pluszeichen (->-),du« -°de der Kälte oder die unter dem Gefrierpunkt mit dem Mi-^Michm (—) der Mathematiker. Da das Quecksilber bei großen„ uitengraden, wie sie z. B. in Sibirien jeden Winter vorkom-gefriert, so nimmt man zur Beobachtung derselben Wein-poch bedürfen Weingeistthermometcr, wegen dertz^.lchm Ausdehnung dieser Flüssigkeit, noch einer besonderniii .chligung. — Um die niedrigste oder höchste Wärme, welcheHi tler gewissen Zeit eintritt, kennen zu lernen, ohne daßgenöthigt ist, das Instrument ununterbrochen zu beobach-h ' wendet man neuerlich selbstregistrrrende oder Ther-^?nretrographen an. Diese bestehen aus zwei horizontalench^rinometern, wovon das eiste mit Quecksilber gefüllt ist, wel-ez dei der Ausdehnung einen feinen Stahlstift fortschickt, den^e,in es kälter wird und sich zurückzieht, liegen läßt; dasist Weingeist-Instrument, worin die Flüssigkeit bei Er-tz. arig einen kleinen Glasstab mit sich fortzieht, der an derwo die Abkühlung am Stärksten gewesen, liegen bleibt,stch, wenn die Luft wieder wärmer wird, die Weingeist-iibn nieder verlängert. — Völlig genaue Thermometer sindd- schwieriger zu verfertigen, als man gewöhnlich glaubt,h-lk,'s.Röhre selten überall vollkommen gleich weit ist und deß->da,i Scala einer besondern Berichtigung bedarf; auch hatstiEt Pfunden, daß der Nullpunkt mit der Zeit etwas höher^ / indem sich das Glas der Kugel allmälig zusammenzieht.
Erfinder der Thermometer (um das Jahr 1630) wirdlyhtz °el, ein gebildeter Landmann zu Alkmär in Nord-Hol-i>»ß 'Zugesehen; aber sein Instrument war so unvollkommen,siiix kaum den Namen Thermometer verdient, denn er nahmgefz^^kugel mit einer angesetzten Röhre, stellte diese in eineFlüssigkeit und fand, daß die Luft in der Kugel beiitiih Äung sich ausdehnte und die Flüssigkeit in der Röhre?ker ^'siken brachte. Eine Veränderung des Luftdrucks mußtesess/ ww wir oben beim Barometer gesehen haben, grade das-^Ursachen. Weit größeres'Verdienst um diese Erfindunguch in der Mitte des 17ten Jahrhunderts die berühmte