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Allgemeine Einleitung.
H-eenäenü«, üe> Oimvnto in Florenz, denn sie verfertigte Mstrumente, welche vom Einfluß des Luftdrucks befreit waren!vergleichbare Thermometer besitzen wir indeß erst seit Fahrenheib
Hygrometer.
Um die feuchtere oder trocknere Beschaffenheit der Lust ^erfahren, bedient man sich des Hygrometers oder Feuch-tigkeitsmessers, eines früher sehr unvollkommnen Instru-mentes. Man hatte nämlich bemerkt, daß viele Substanzen,die man deßhalb hygroskopische (Feuchtigkeit anzeigende)nennt, Veränderungen erleiden, und vorzüglich sich ausdehnenoder zusammenziehen, je nachdem sie sich in einer feuchter» od^trocknern Lust befinden. Solche Substanzen sind Haare, Fisch-bein, Hanf und Flachs, eine eigens dazu zubereitete Haut einchFrosches, Grannen von Grasähren w. Leicht ist es nun, diestSubstanzen mit einem Zeiger in Verbindung zu bringen, wa-cher auf einer graduirten Scheibe die verschiedene Länge solcheSubstanzen, also die größere oder geringere Feuchtigkeit anzeigtSaussure bediente sich dazu des Menschenhaares, De Llü
des Fischbeins; die größte Trockenheit an einem solchen Haar-oder Fisch dein-Hygrometer wird mit 0-, die größte Feuch-
tigkeit mit 100" bezeichnet. Neuerlich hat man diese Instrumen-te, welche über die Menge des in der Lust enthaltenen Waffel-dampfs keinen genauen Aufschluß geben können, mit andern,wiewohl minder einfachen vertauscht. Wenn die Luft erkaltet,so tritt endlich ein Punkt ein, wo sie nicht im Stande ist, mechWasserdämpfe im unsichtbaren, gasförmigen Zustande zu ent-halten; diesen Punkt nennt man den Thaupunkt, weil dssgeringste weitere Abkühlung der Luft bewirkt, daß ein Thchdes Wasserdampfs sich flüssig und sichtbar niederschlägt. Aschden Untersuchungen der Physiker geht nun hervor, wie großeinem beim Thaupunkte mit Dampf erfüllten Raume die Esticität oder der Druck desselben ist, und daher giebt man dichwie bei der Luft dadurch an, daß man die Höhe der Quecksilbs)- ,säule ermittelt, welche mit dem Wasserdampf allein im GlEgewicht stehen würde. War die Temperatur der Luft z. B-fänglich 15" R., und man mußte sie bis 70 R. abkühlen, ^mit ein Beschlag von Wasser etwa an einem Glase eintrat, 'enthält die Luft nur so viel Wasserdampf, daß der Druck otchdie Elasticität desselben gleich dem einer Quecksilbersäule v»4,0"/ ist; wäre dagegen der Thaupunkt schon bei 140 cingchtreten, so hätte der Dampf so stark wie 7,0"/ Quecksilber Schdrückt.. Es kommt also nun darauf an, die AbkühlungLuft bls zum Niederschlags - oder Thaupunkt auf einfache
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