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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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80
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8V Allgemeine Einleitung.

Lust verbindet, wobei ein weißer Rauch entsteht. Zugleich be-obachten wir, daß das Quecksilber selbst in die Röhre höherhinauf steigt, so daß der Raum voll Luft nur noch desvorher gemessenen betragt. Bei einer Prüfung dieser übriggebliebenen Luft zeigt sich, daß dieselbe alle Eigenschaften desStickstoffgases besitzt, und wir schließen daher, daß in der at-mosphärischen Luft Vr. Sauerstoff - und «/- Stickgas sind., D>rBestimmung des Wasserdampfes haben wir bereits oben (s. Hp-grometer, S. 76) erklärt. Die geringe und ebenfalls nach derJahreszeit und dem Orte verschieden große Menge von Kohlen-säure, die jedoch stets nur einen sehr kleinen Theil ausmacht undhauptsächlich vom Verbrennen von Körpern und dem Athmetder Thiere und Pflanzen herzurühren scheint, findet man da-durch, daß man Kalkwasser mit einem bestimmten Volum^von Lust schüttelt; dies hat die Eigenschaft, alle Kohlensäurezu verschlucken und somit muß sich das Volumen der Lust ver-mindern und der ausgeschiedene Theil messen lassen. Dumleine Quecksilbersäule gemessen, beträgt der Druck der Kohlen-säure selten über */z Linie. — Hin und wieder findet maN/daß sich aus der Lust geringe Mengen von Kochsalz, besondersin der Nähe des Meeres, organische Stoffe, Staub u. s.niederschlagen, deren Gegenwart man in der Luft selbst dumeudiometrische Versuche nicht aufgefunden; und in manchen (^sonders sumpfigen) Gegenden wärmerer Länder scheinen si^äußerst geringe und deßhalb nicht meßbare Mengen von Elastszu entwickeln (vielleicht durch Verwesung pflanzlicher und lErischer Stoffe), welche man Miasmen nennt, weil sie mAselten tödtliche Krankheiten, namentlich schnell dahinraffen^Fieber, in solchen deßhalb berüchtigten Gegenden zu veranlasst!,scheinen. Man nennt deßhalb solche der Gesundheit nachtslige Lust häufig Fieberluft.

Luftpumpe.

Wir müssen hier noch ein Instrument erwähnen, thei^wegen seiner großen Wichtigkeit überhaupt, theilt weil es ^Elasticität, Dichtigkeit und Schwere der Luft in tausendsuchen versinnlicht, und dies ist die Luftpumpe. Sieerfunden 1650 von Otto vonGucricke, Bürgermeistes stMagdeburg, und dient vorzüglich dazu, die in einem eE ,schloffenen Raume, gewöhnlich einer Glocke, befindliche Lustverdünnen oder den Raum luftleer zu machen, wie ruffN stnennt, obwohl durch dieses Instrument die Lust niegäM',daraus gezogen werden kann; dann aber auch, die Luft in einsolchen Raume zu verdichten, d. h. mehr Lust in diesen M