Allgemeine Einleitung.
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aird^-x Bestandtheil der atmosphärischen Luft ist der Stickstoff^er gasförmige Az o t; er vermag nicht, das Athmen der Thiereunterhalten, sondern wirkt erstickend; eine Flamme erlischt^rin augenblicklich, als ob sie in Wasser getaucht würde; und^ bewirkt daher, daß in der atmosphärischen Luft das AthmenM Brennen mit geringerer Lebhaftigkeit vor sich geht, als wennffftelbe aus reinem Sauerstoffgase bestände. — Diese beiden Gasein der atmosphärischen Luft in dem Verhältniß mit einan-/t gemengt, daß, wenn man einen gewissen Raum Lust un-Aucht, stets 21/100 desselben vom Sauerstoff, und vomStickstoff eingenommen werden; und dies Verhältniß, wonach^.io etwa */s der Lust aus Sauerstvffgas besteht, ist merkwür-, 8 er Weise überall auf der Erde, an der Meeresfläche wie aufban in Zimmern wie im Freien fast unveränderlich
EstMbe. Außerdem findet sich noch eine ganz geringe Menge,Viooo jenes Raumes, Kohlensäure darin, (dies ist eine^were Luftart, welche u. a.-durch Verbrennen von Kohlen ge-h wird,) und endlich Wasserdampf in g«nz verän-jtzttlcher Quantität, je nachdem die Luft wärmer oder kälterüber dem Meere oder auf trocknen Ebenen ruht u. s. w.Nn man jedoch bedenkt, daß noch gar viele Dämpfe, wieg?, welche den Geruch der Blumen verursachen, oder die beimAulen von Stoffen oder durch Verdunsten fester oder flüssiger,y°tper entstehenden, sich in die Atmosphäre erheben; so sollted ^ meinen, daß sich darin noch viele andre Bestandtheile ent-lhn ^^n müßten. Dennoch ist es bisher fast gar nicht ge-HkZen, einen von diesen aufzufinden, wahrscheinlich weil diesi^Äe derselben gegen die Ausdehnung des Luftmeeres, worinzerstreuen, viel zu gering ist. Zu einer Zeit, wo die
ktellungen über die Beschaffenheit der Atmosphäre noch sehr^s,Schaft waren, glaubte man, daß solche Bestandtheile dietx^"Ndheit oder Ungesundheit verschiedener Gegenden verursach-^ü.und daher nennt man noch jetzt Instrumente, welche zuryimnniung der Zusammensetzung der Luft dienen, Eudio-dq,, r (Luftgütemesser). Gegenwärtig wendet mau diese nurE das Verhältniß der beiden Hauptbestandtheile, destej? Erstoffs und Stickstoffs, zu ermitteln, und von den zahl-^chen ^paraten der Art beschreiben wir nur einen ganz ein-»IZöa die meisten größere chemische Kenntnisse erfordern,te, vorausgesetzt werden dürfen. Wenn wir eine Glasröh
^ außen "in gleiche Theile getheilt und an einem Endeein Gefäß voll Quecksilber tauchen und dann in den
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voll Luft über dem Quecksilber, den wir an den Thei-können, einen sehr leicht entzündlichen Körper, ge-Phosphor, bringen; so sehen wir, daß. derselbe sich
und verbrennt, d. h. sich mit dem Sauerstoff in der