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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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könnte. Einen solchen Körper, welcher leichter ist als die.issmvsphärische Lust, hat man bis jetzt auf zwei verschiedene Wei-^gefunden, indem man etweder von einer leichten Hülle einenKörper bauete und die darin eingeschlossene Lust zu verdünnenwehte, oder indem man ihn mit einer Lustart stillte, welche annss schon leichter ist als die gewöhnliche. Hiedurch werden alle"?rostatischen Maschinen in L Klassen getheilt, wovonste eine nach ihren Erfindern, Montgolfibren, die andernW allein gebräuchlichen, Charlivren, gewöhnlich aber beide^uftbälle, Luftballons oder Aörostaten genannt wer-^n. Die Gebrüder Montgolsier machten im Jahre 1783 die^sten Versuche, einen Lustball von Taffent, welcher durch bren-nendes Papier und Stroh inwendig erhitzt ward, steigen zuMm; spatere Versuche der Art haben aber gezeigt, daß dieseMethode höchst gefährlich ist, indem der Ballon leicht in Brandd^äth. Pilatre de Rozier war der Erste, welcher es schon.K Jahre 1783 wagte, selbst mit aufzusteigen, indem er unter^ Ballon mit Stricken eine Gallerie befestigt hatte, worauf? stand und von wo aus er das Feuer unter der OeffnungBallons unterhielt. Bei einem spätern Versuche im Jahre.'8-1, wo er eine Montgolsibre und einen eigentlichen Luftbal-"n verbunden hatte, womit er über den Kanal zwischen Frank-und England schiffen wollte, geriet!) das Ganze in Brand,Nd ex rind sein Begleiter Romain stürzten todt auf die Erde?tab. Seitdem sind die Montgolsieren allmälig ganz außer Ge-ruch gekommen. Die zweite Art von Luftbällen ist eine Er-dung des Professors Charles zu Paris, der auf die Nach-von Montgolsier's Versuchen die jetzt gewöhnlichen Aöro-die mit brennbarer Lust gefüllt werden, erfand. Früherlasr^ ^tte man Seifenblasen mit dieser Lustart gefüllt steigen^Ijen. Die brennbare Lust, auch Hydrogen- oder Was-te? ^8^ genannt, ist im reinen Zustande 14 mal leich-dl, die atmosphärische Lust und wird am Leichtesten da-gewonnen, daß man mit Wasser verdünnte Schwefelsäurez^triolöl) auf Eisenfcilspäne oder noch besser auf zerstoßenes. 3>eßt. Mit dieser Luft füllt man eine kugelförmige Hüllea-ähnlich von gefirnißtem Taffent, damit sie luftdicht sei. Dasdjx ^ ist nun um Vieles leichter als die atmosphärische Luft,^rdrängt, und muß also steigen. Sollen Menschen mithWigen, so wird ein Netz über den Ballon geworfen, an^e>n unten ein starker Korb in Gestalt eines Kahnes, die^ genannt, befestigt wird. Man füllt den Ballon abervollkommen, sondern nur etwa zu mit brennbarer^icl,/ sobald er die höheren Schichten der Atmosphäre er-hall die Luft weniger dichtest und also weniger auf dendrückt, die darin eingeschlofiene Luftart sich ausdehnt und