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Allgemeine Einleitung.
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senken wir uns nämlich zwei große Luftsäulen neben einander,re eine etwa auf dem atlantischen Ocean, die andere überMnkreich: wird nun die letztere stärker erwärmt, so dehnt sienach oben aus, wird also höher als die benachbarte, unddann bei jeder Flüssigkeit, mag sie tropfbar oder elastisch?n, ein 'Abfließen oben nach der kältern Gegend hin statt sin-j?, so wird hier die Luftsäule höher. Daß dies wirklich der Falldavon giebt uns das Barometer den sichersten Aufschluß,.'dl es sinkt in Frankreich und steigt auf dem Ocean; folglich^ dort der Druck der Lust abgenommen und ist hier gestie-Die Lust dicht auf der Meeresoberfläche ist aber kälter,- dichter, als die wärmere und dünnere auf dem Lande;^ drückt also stärker seitwärts und folglich muß sie sich vomnach dem Lande hin bewegen. Daraus ergiebt sich als."gemeines Gesetz: Wenn zwei neben einander liegende Luft-°Mn verschiedene Warme haben, so entsteht in der Höhe eine^uströinung von der wärmern zur kältern Masse, in der Tiefe^ ^me Strömung in entgegengesetzter Richtung. Dauert nun/s Erwärmung der einen fort, so wird die eingedrungen käl-Luft sich erwärmen, dünner und leichter werden, in diesteigen und sich dann wiederum über die kältere LuftmasseAeßeu. So entsteht eine kreisende Bewegung, welche dass, ptgesetz aller Bewegungen in der Atmosphäre ist und umsgsssgelmäßiger auftritt, je gleichförmiger der Temperaturunter-zweier solcher Lustmassen ist. Die Richtigkeit dieser Er-H^uig kann man durch einen einfachen Versuch darlegen.
man im Winter die Thür eines geheizten Zimmers nachch" Flure hin öffnet, und nun ein brennendes Licht am Bo-vz» bält, so treibt die kalte äußere Luft die Flamme nach innen;
an der Thüre dagegen sieht man, daß sie nach außen ge-»vs , wird, indem hier die warme Luft des Zimmers sich hin-^ bewegt.
Wir kommen jetzt zur Anwendung jenes Satzes auf dieMeinungen der Erde. Da in wärmeren Gegenden undw höheren Breiten in der warmen Jahreszeit die Luftbei, Küsten bei Lage mehr erwärmt wird, als die überi>k,. ^sscere, so ist letztere kälter und fließt als Seewind nachßk>'„ bände hin. Nachts kühlt sich das Land wegen seiner grö-Wärmeausstrahlung mehr ab, als die Meeresoberfläche,^N'd die Luft über dem Lande kälter, als die Meeres-dee,^'b folglich tritt ein Wind vom Lande her nach der See,tz^chndwind-, ein. Diese Erscheinung, welche man auchbst'e, ^ (schwache Winde) nennt, tritt also täglich ein, und"giebt sich zugleich, daß zwischen beiden Winden eineüg v.^ue Windstille, liegen muß, wo die beiden Luftmas-warm, also im Gleichgewicht sind. Diese erfolgt