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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

die Windrichtung leicht abändern können, so bedient man sich !Windfahnen auf hohen Punkten, deren breite Flache stets d^hin zeigt, wohin der Wind geht; oder man achtet auf ^Richtung, in welcher die Wolken am Himmel ziehen.den verschiedenen Graden der Heftigkeit giebt man den Windk' ^verschiedene Namen. Ein sanfter Wind (wenigstens in !Schiffersprache) durchläuft in 1 Secunde einen Raum von10 F. und bewegt die Blatter der Bäume. Bei einer GesclMw'digkeit von 15 F. bewegt er die Zweige und heißt ein maß',ger Wind; von 25 F. ein steifer Wind, der die Aeste rütffund Wellen erregt; von 35 F. ein harter Wind; von 40 F> r'kleiner Sturm, der ein Geheul in der Luft veranlaßt u>hschwache Baume knickt; von 50 F. ein mäßiger Stur'^jvon 60 F. ein starker Sturm oder.ein europäischerk am; ein solcher entwurzelt starke Bäume und richtet Schaden A ^Gebäuden an; bei diesem letztem drückt die Luft auf jedenFläche mit einer Kraft von 8 Pfund. Ungleich heftiger jed^ ^sind die furchtbaren Orkane, welche einige andere Gegendch!!vorzüglich die antillischen Inseln und das indische Meer,genug heimsuchen und die fürchterlichsten Verwüstungen anE^b?men, Pflanzungen und Gebäuden anrichten; dort erreicht d',!Orkan oft eine Geschwindigkeit von 80 — 120 F. in einer S. ^cunde, wo er dann mit einer Kraft von 32 Pf. auf jeden ^Fläche wirkt. Diese Orkane kündigen sich gewöhnlich durch klei^am Horizont erscheinende, aber sehr schnell zunehmende,schwarze, bald seuerfarbene Gewitterwolken an. Nicht m>mVgefährlich sind den Schiffern die im chinesischen und japanijE,Meere plötzlich entstehenden Stoßwinde und Stürme, wel"i ^Typhons genannt werden. .z

Zeichnet man im Verlaufe eines Jahres oder eines M>E„die Zahl der Winde auf, welche aus den verschiedenen StnaVder Windrose geweht haben, so kann man daraus leicht be>'si)nen, wie sich die Zahl der südlichen (81V, 8 und 80)^den nördlichen (lVIV, lV und lVO) und die westlichen (^. ^IV und 81V) zu den östlichen (N0, 0 und 8N) verhakeoder man kann auch die Winde als Kräfte betrachten, >ve.üdie Luft fortbewegen und daraus berechnen, nach welchertung die Atmosphäre sich bewegen würde, wenn alledie in einem Jahre oder Monate wehten, gleichzeitig ivirk'st^

gewesen wären. Man nennt dies dann die mittlere jähr»' ^

oder monatliche Windrichtung. .^,1 ^

Durch Untersuchungen, welche man besonders in den leb .20 Jahren über die Winde angestellt hat, ist das RäthsclhafteEntstehung ziemlich geschwunden, indem man erkannt hat, daßsolche Störung im Gleichgewicht der Atmosphäre stets einff.sobald benachbarte Gegenden eine verschiedene Temperatur

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