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Allgemeine Einleitung.
manchmal kehren dieselben Erscheinungen, sogar in unsern M!ten, mehrere Tage hinter einander wieder. Wo hohe Th"'wände den aufsteigenden Strom gegen Seitenwinde schütz^wie in Gebirgen, da tritt dieselbe Erscheinung ein; aber nffgend kann sich dieser Luststrom mit solcher Stärke und Reg^'Mäßigkeit entwickeln, als in der Gegend zwischen den beid^Passaten oder Moussons, welche wegen ihrer ruhigen Lust sog",den Namen der Windstillen erhalten hat; die früher (S. 103)^wähnten Regen dieses Striches sind vorzugsweise Gewitterreg^sDasselbe gilt von den Niederschlügen, welche außerhalb dermen in der heißen Zone vorkommen; nur sind die Gewitter h'svon unglaublicher Heftigkeit, ein großer Theil des Himnss^hüllt sich in schwarze Wolken, unaufhörlich zucken mäcWBlitze durch die Luft, dabei ras't ein Orkan- über die Erde l)jund setzt die Schiffe in die größte Gefahr. Nach kurzerzuweilen schon nach 20 Minuten folgt gewöhnlich einer ^furchtbarsten Naturscenen die vorige Ruhe. Die Stürme,dabei eintreten, sind die berühmten Orkane (ouraALns, e>EIiurriermes, span. ^'»inackos oder ll'rovaclos) der tropischErdgegenden; in den chinesischen Meeren auch l'vlk'uns
PÜ00II8 oder 3 '^plloiiv) genannt. Zum Theil sind diese avBegleiter der zweiten Art von Gewittern, welche in höh^.Breiten überhaupt weit häufiger als die vorigen sind. H'.,bilden sich nämlich plötzliche und elektrische Niederschlügezugsweise dann, wenn zwei Winde, deren Wärme sehr verscht^ist, also namentlich nördliche und südliche, irgendwo plöEauf einander treffen, und da dies gewöhnlich auf einem läng"-
ren Striche statt findet, so entstehen hier an vielen Orten "
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einem schmalen Raume gleichzeitig Gewitter, wozu auch ^Wolkenbrüche gehören. Aus diesem Ursprünge wird es o.,klar, weßhalb sie bei uns gewöhnlich die Witterung auf ei^Zeit verändern, denn wenn bei dem Kampfe solcher Windesüdliche den Sieg davon trägt, so bringt er schwüles,Wetter; behält dagegen der nördliche das Uebergewicht, sopfinden wir ausfallende Kälte und haben in der Folge heil" j,Wetter zu gewärtigen. Aus allem Dem ergiebt sich, daß ha-schen den heftigen Regen ohne Blitz und Donner und den §wittern kein anderer Unterschied ist, als daß bei den letzte^eine begleitende Erscheinung, die Entwickelung von Elektr>c> ^gesteigert hervortritt, daß aber diese keineswegs einen weftu"verschiedenen Ursprung anzeigt.
^Vergleichen wir endlich die verschiedenen Gegenden der
in Betreff der Häufigkeit der Gewitter, so finden wirmehrjährigen ^Beobachtungen als allgemeines Gesetz
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