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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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126
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126 Allgemeine Einleitung.

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verhageln manche Gegenden, .besonders in Gebirgen, alljElich, während benachbarte verschont bleiben. Damit has§denn auch die Erfahrung zusammen, daß es zur Zeit der ho)^stcn Tageswärme am Häufigsten, weit seltener aber Nachts s.gelt, und daß, während Graupeln im mittleren EuropaFrühling fallen, der meiste eigentliche Hagel in der wärmlss,Jahreszeit vorkommt ; kurz, es zeigt sich eure große UebereinEmung mit den Gewittern. Nicht selten schmilzt der Hagel ^den warmen unteren Luftschichten, und dann beobachtet^')auf den Gebirgen Hagel, in der Ebene Regen. Dasselbe fü'st, >zwischen den Wendekreisen statt; daher erregt hier ein HaZ^schauer am Meeresspiegel ein größeres Aufsehen, als ein Fall o'lMcteörsteinen bei uns. In sehr hohen Breiten sind H>'ö, ^schauer (wie Gewitter ) sehr selten: auch erlebt man aus ^ ^Meere nur äußerst selten, ein Hagelwetter. ^

Endlich müssen wir noch der Wasserhosen vder Tro"' -ben gedenken, welche häufig bei der Ankunft von Gewitt^auftreten und ebenfalls einen hohen Grad von Elektricität ^gen. Sie erscheinen meist auf dem Meere und sind nichts " ,deres, als sehr heftige Wirbelwinde, welche gewöhnlich >,entstehen, wenn zwei entgegengesetzte Winde neben oder useinander wehen. Dabei bildet sich ein Niederschlag, der ^bel dreht die Nebelmasse im Kreise herum, und wenn er da.die Meeresfläche erreicht, so wird es an der Stelle unruhig ^Tropfen werden in die Höhe geschleudert. So senkt sich oft ;.Wolke sackähnlich oder trichterförmig herab und vereinigtmit dem aufsteigenden Wasser zu einer oben und unten d>^,ren, in der Mitte dünneren Säule, welche der BewcgunA^Wolke folgend sich fortbewegt, endlich zerreißt und sich Hass).in starke Regengüsse auflös't. Ost sieht man mehrere solchelen zugleich, oft nach einander entstehen, wie wir Aehnü^,,an den kleinen Staubwirbelwinden des Sommers in g.Hp^Städten sehen. Die Schiffer suchen sie durch Kanonenlck^zu zerstören, weil sie, wenn sie das Schiff erreichten, daj!^. ^unfehlbar zertrümmern würden. Die Entstehung solcher Löstetwinde hat zwar noch manches Räthselhaste; aber die Elektrich,,,erscheint wiederum nur als eine begleitende Erscheinung.ssolche Wirbel auf dem Lande vorkommen, wiewohl dies seltnes^,'Fall ist, so reißen sie leichte Körper, Staub, Sand, Ess'O,u. s. w. in die Höhe, und in den großen trocknen SandwUtz^ ,warmer Erdgegenden sieht man dann öfter mehrere solches, slen (Sandhosen) hinter einander nach der Richtung deo t^ -sehenden Windes fortziehen. Besonders merkwürdig ist die LStärke des Windes dabei, denn er führt zuweilen mehrere ^ner schwere Körper mit sich fort, deckt Dächer ab u. s-