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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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134 Allgemeine Einleitung.

gen sie in den Körper hinein und werden von ihm verschlug(absorbirt) oder gehen ganz hindurch. Je ebener einKöEist, desto mehr Licht reflectirt er. Besonders stark thun ^die Metalle, wie die Spiegel lehren; aber auch die ObeEche des Wassers, z. B. eines Sees, zeigt uns die Gegensta"am Ufer durch Spiegelung. Je mehr Lichtstrahlen durch e»ssKörper gehen, desto durchsichtiger ist er; dabei zeigt sich jed^noch eine eigenthümliche Erscheinung, indem der in bestirnt .Richtung ankommende Lichtstrahl beim Eintritt in einen Köss'^stets von seiner Bahn abgelenkt oder gebrochen wird. Dm,Strahlenbrechung bewirkt, daß uns ein Stab, in Wasser gEten, an der Oberfläche desselben gebrochen erscheint; daß ein^genftand, durch ein dreiseitiges Glas betrachtet, an einer lE!andern Stelle'erscheint, als ander, wo er sich wirklich befind^!indem wir den Ort eines Gegenstandes aus der Richtungin's Auge kommenden, hier also gebrochenen Lichtstrahls beuElen. Auf dieser Brechung beruhen u. a. die Fernröhre (s. S-Endlich beobachten wir, daß das weiße Licht, welches wir von ss,Sonne erhalten, durch ein solches dreiseitig geschliffnes Glas EPrisma) in mehrere gefärbte Strahlen: roth, orange,

grün, hellblau, dunkelblau und violett (das SpectrumFarbenbild), ganz wie beim Regenbogen zerlegt wird, wohem,violetten Strahlen am Meisten, die rothen am Wenigsten ",ihrer Bahn abgelenkt oder gebrochen erscheinen. Die Far"^der Körper, welche wir auf der Erde sehen, rühren daher,sie das weiße Licht zerlegen, einige Farben verschlucken und ^andern zusammen durch Zurückwerfung oder Brechung in's 'lchEsenden. Die Menge des Lichts, welche ein Körper absor^hängt von seiner Substanz und Dicke ab. — Die atmosi^rische Luft gehört zu den allerdurchsichtigsten Körpern amErde; aber sie ist nie vollkommen und auch nicht zu allen tss,ten gleich durchsichtig, folglich absorbirt und reflectirt sie baldbald weniger Licht. Von der Menge und Art des reflectü.Sonnenlichts rührt die blaue Farbe des Himmels ^penn die übrigen farbigen Lichtstrahlen gehen hindurch. ^verschiedenen Grade der Bläue hängen außerdem ab vondunkeln Himmelsgewölbe, welches das Blau dunkler schall-und von der weißen Farbe der Nebelbläschen oder Schnee'^chen, welche dem Himmel ein WeißesAnsehen geben. ÄM/j,,sen Umständen beruht das tiefe Dunkelblau des Himmelder heißen Zone, das dunklere Blau der höheren Reg>"^z. B. auf Gebirgen, das blässere Ansetzn des Himmels aMA<-rizont, als im Zenith, das blässere Blau Morgens und Abe'^als Mittags und das weißere Ansehn über dem Meere, als,^, ,gdem Lande. — Nach Sonnenunter - oder vor SonnenaM9^lbeobachten wir ferner eine Helligkeit am Himmel, die wir