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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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144
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144 Allgemeine Einleitung,

sammenhängcnden Festlandes ein Uebcrgang der Klimate

finden muß, so heißt in solchen Gegenden, wo dieser stattdet, das Klima ein gemäßigt-oceanisches oder gemäßigt-c0"ssnentales, zum Unterschied von den beiden entgegengesetzten K 'maten, in denen der bezeichnete Charakter am Entschied^sten (oder ercessiv) hervortritt. Was hier im Allgemeinen ''Kennzeichen angeführt ist, findet auch auf die Jahreszeiten ^Wendung , und es bedarf kaum noch der Bemerkung, daßz-^von excesfi'v-warmen Sommern oder - kalten Wintern nur in ^,dem Kontinentalklima unterworfenen Gebieten die Rede sein ka"ss idaß die Temperaturunterschiede des wärmsten und kältesten^ -nats um so größer werden, je tiefer wir in ein Continent ^eindringen u. s. w. Wenn aber diese Verschiedenheiten, n^,einen Maaßstab für die Abweichung des wahren vom astr^ssmischen Klima abgeben, durch die Vertheilung von Land ,Wasser, durch die Gestalt, Größe, Lage und Bodenbeschafl ^hcit der Kontinente u. a. m. hervorgerufen werden, wiefrüher bereits dargcthan haben; so ergiebt sich auch, weE,die Neue Welt, welche eine geringere Oberfläche in der he^

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Zone, ferner viele Waldungen, Grasflurcn, Seen, große Str^zund Moräste besitzt, ein etwas gleichförmigeres Klima zeigt/wenn eine größere Masse zusammenhängenden Festlandesder heißen Zone unterstützt wird durch einen fast ununterbss,nen Sttich von äußerst trocknen und vegetationslosen 2M,oder von Steppen, wie er sich vom Westrande Afrikas h",die Alte Welt bis nach dem östlichen Sibirien hin fortfloßDarum zeigt sich eben in Afrika und Süd-Asien dieWärme, welche wir auf der Erde kennen; darum hat Cusssseine so gesteigerte Wärme in seinen westlichen und südliche"genden, wie sie nirgends anderwärts auf der Erde gef""^>werden; darum ist aber auch Sibirien und der NordenAmerikas so kalt, denn die Strenge der Winter, welchevon einer hohen Lage herrührt, wie man ehemals glaubte, "trifft noch den Gewinn, welchen eine hohe Sommertempew^,,bringt, und die offne Lage gegen Norden gestattet denNordwinden, welchen sich kein Gebirge hemmend in denstellt, den freiesten Zutritt. Einige Betrachtungen über ^für die Vegetation, die Thierwclt und die Verbreitung apEntwickelung des Menschengeschlechts höchst wichtigennisse bleiben später folgenden Abschnitten vorbehalten.

Auf der südlichen Halbkugel ist die^Waffermasse ""hältnisse zum Lande weit größer als auf der nördlichen. . sshifbewirkt in niederen Breiten, daß die Wärme, welche hier edie Ländermassen entwickelt wird und sich dann durch dckßen Luftströmungen vom Aequator in höhere Breiten fortpfl"

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