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Allgemeine Einleitung.
lenden Wellen durchkreuzen und so zu haushohen Wa„>-- .„laufthürmen, heißt eine Brandung. Auf Sandbänken ^seichten Stellen des Meeres schieben sich die Wellen übe^s-
ander und bilden eine oft 10 bis 12 F. hohe sogenannteserwand (stanz, darre).
Außer diesen zufälligen Bewegungen hat das Mer ^sehr merkwürdige und regelmäßige Bewegung: die EbbeFluth (marees, engl. tiäe8). So nennen wir dienung, daß das Meer täglich periodisch steigt und wieder ^und zwar geschieht dies im Verlauf eines Mondentages Ain 24 Std. 491/, Min.) regelmäßig zweimal. Die Zeit/.rend welcher das Meer steigt, heißt die Fluth zeit, die tSinkens die Zeit der Ebbe. Auf den großen Welt^ßrückt diese Anschwellung des Meeres wie eine mächtige ^von Osten nach Westen fort; aber die Gestalt der Küste^i
dert ihre Höhe und Dauer mehr oder weniger beträchtlich. ,,,in Binnenmeeren mit engen Eingängen aus dem Ocean/..//im Mittelländischen, ist sie sehr schwach oder, wie im baltn^-Mcere, gar nicht zu bemerken. Andere Veränderungen an . /selben Orte bemerkt man je nach den Phasen des Mond^'^höchsten oder Springfluthen treten etwa l'/s Tag näch stVoll - und Neumonde ein, die kleinsten oder Nippsln-/^im ersten und letzten Viertel. Ferner ist die Fluth stärk^t-der Erdnähe des Mondes oder der Sonne, als bei der /ferne dieser Weltkörper. Es geht hieraus schon deutlich bA/daß diese Bewegung des Meeres von der Stellung desdes und der Sonne zur Erde abhängt, und es ist durch ^vbachtung und Rechnung jetzt vollständig erwiesen, daßgemeine Anziehung der Weltkörper die Ursache ist. Uin /Wirkung einzusehen, wollen wir uns die Erde zuvörderst Z -ÄWasser bedeckt vorstellen. Der Mond wird dann den ihmPunkt a der Wasserkugel stärker anziehen, als den Mittesto, und diesen wieder stärker,. als den a grade gegenüber"^den und von ihm am Weitesten entfernten Punkt b- .Wasser als leicht bewegliche Flüssigkeit ,folgt dieser Anzn 0und wird also bei a hin sich anhäufen und bei b sich ^
Erde entfernen, da es hier weniger stark gegen den Mond N Fwird, als die übrigen Punkte, und somit wird auch b ^
Steigen statt finden. ' Zwischen den beiden Punkten ,
muß folglich das Meer sinken, oder während in a undeintritt, ist hier Ebbe. Nun bewegt sich aber die
ihre Axe und der Mond läuft in 24^/, Std. etwa um dlt
folglich müssen die Punkte, wo Fluth ist, sich ändernetwa 6 Stunden haben die Punkte, welche vorher EbbeFluth, und an den Punkten a und b hat das Wasser/
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