162 Allgemeine Einleitung.
Fluchen, welche sehr verspätet eintreten, aber sich an nia"^Punkten durch große Höhe auszeichnen: so sind zu Breis ^Frankreich) die Springfluthen 19 Fuß hoch, und wo 1'^,eine enge Bucht treten, wie in der Fundy-Bai (Nord-",!rika), erreichen dieselben sogar bis über 60 Fuß. Dabei d>'die Fluth auch in große Flüsse ein, so in der Elbe bishalb Hamburg, und im Amazvnen-Strom bildet sie mächtige Alen (die Pororoca), welche sich über 100 d. Meilen a»N ^von der Mündung fortpflanzen. In hohen Breiten, z.Eismeere sind dagegen die Fluthen nur schwach; doch g'auch hier in verschiedenen Gegenden beträchtliche Abweichtvon dieser Regel. ,,,?
Wie im Luftocean Strömungen, hier regelmäßig, dortanderlich, herrschen, so giebt es auch in den Weltmeeren S»nun gen, und ihre Kenntniß ist für Schifffahrt undvon der allergrößten Wichtigkeit. Diejenigen, welche vowerzeugt werden, Treib- oder Driftströmungen, sindsam und schwach; die andern, eigentliche Seeströme geu^j«entstehen durch die verschiedene Dichtigkeit des Meerwaffes',Fverschiedenen Breiten, was eine Folge der verschiedenenstunq und namentlich der verschiedenen Wärme ist, alsoähnlichen Ursachen, wie die Winde, welche selbst wieder Ass,/an der Fortbewegung nehmen. Ferner stimmen beide ^ ,,kvon Strömungen auch darin überein, daß sie entwederden oder über einander hin fließen und daß die ungleichtationsgeschwindigkeit der Erde in verschiedenen Breiten ib^F>sprüngüche Richtung abändert. Die tropfbarflüssige BesAheit, wie die Gestalt des den Ocean begrenzenden festenbewirken indeß doch eine bedeutende Abweichung von den LE ^münzen, nämlich eine weit geringere Veränderlichkeit, s^höheren Breiten, so daß in gewissen Gegenden stetsandern stets warme Ströme angetroffen werden. Sie v.^ioft eine Breite von vielen Meilen und übertreffen zuweite"an Geschwindigkeit die Ströme des festen Landes; es sind »sam Flüsse, deren Ränder der ruhende Ocean selbst bilden^/den Aequatorialgegenden geht in den Weltmeeren ein kaltervon O.'nach mit einer Meile Geschwindigkeit in derde, die Aequatorialftrömung. Sie sendet mitten Matlantischen Ocean einen Zweig gegen lVIV. ab,nochmals beim Cap St. Rogue (Süd-Amerika) undeinen Zweig nach Süden längs der Küste Brasiliens, de>^ ^silianischen Küstenstrom, während der
mexikanischen Golf läuft, wo er die ganze Wassermassewegung setzt. Aus diesem acht er wieder durch den
wegung setzt. Aus diesem geht er wieder durch denKanal bei Florida, nach Osten gerichtet, hinaus und
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