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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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170
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17V Allgemeine Einleitung.

Bermuden ist seit Columbus' Zeiten bei den Seefahrern u^dem portugiesischen Namen Llar äo 8rrrK»88o bekannt, ^jene Wiese von Tang auf offnem Meere bei den Azoren hm ^der Entdeckung Amerikas ihren Ort nicht verändert und ch ^gar ziemlich scharf begrenzt und von ganz frischem Anl^,Eine zweite, aber kleinere Gruppe von Tangmassen liegt sü^ilich von den Bermuden-Inseln, und die ganze Ausdehnung^,Meeresfläche, welche außer jenen beiden Gruppen noch unM^zerstreute Tangbündel zeigt, ist etwa sechsmal so großDeutschland.

Zu den merkwürdigsten Bewohnern des Meeresdie Korallen, eine Abtheilung der großen Thierklasse der ^lypen. Diese gallertartigen Thiere scheiden, ähnlich w>e^menschliche Körper die Knochen, ein kalkartiges Skelettstatt von Zellen oder Röhren ab, welches das Thier urE.^Diese Skelette haben unzählige verschiedene Formen: bei rN'^breitet es sich wie eine Pflanze in Acsten aus; bei andersblickt man einen gedrängten Haufen von Röhren mit st^migen Oeffnungen; bei manchen halbkugelförmige Massen chUnter den ästigen Arten giebt es einige, welche von Taust'^von Poren bedeckt sind (daher Milleporen genannt); vielesden nur vereinzelt stehende Oeffnungen; bei einigen ch ^Skelett mit Gallerte überzogen, bei andern entblößt, und U' ^Aesten eines solchen Stammes leben die Polypen; manch^jigen einen gegliederten, einige auch einen glatten Stamm, ststsind selbst biegsam. Ihre Farben sind höchst mannigfaltige ^namentlich hat die Edelkoralle, welche selten überwird und sich als kleiner Baum mit breitem Fuß aus " stansiedelt, wegen ihres schönen rothen, steinartigen Ker>,^ ksvon einer schleimigen Substanz mit Polypen überzogensondern Ruf erlangt. Man fischt diese Korallen-Art (d- dbricht sie los) an mehreren Punkten des Mittelländischs"res, und in Asien schätzt man Arbeiten aus dem Ste!" 5stals Gold. Bei den Madreporen finden sich zumPolypen kleine Zellen mit Blättchen und die Korallen - esthalten durch die Bewegungen der Fangärme den AnsastULeben. An einigen Stellen des Meeres, wie z. B. im ^ stMeer, besteht der ganze Boden aus einem wahren /terseeischer Pflanzen und Korallen, und während jenenen Teppich bilden, stellen diese gleichsam das prächtigstspiel eines reichen Gartens von schön und mannigfaltig ,,, tteten Blumen in den herrlichsten Farben dar. Bei „ i>

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Meisten von diesen Thieren gehören den warmen F'jWenn die Polypen, welche die Korallengebäude auf tst' ^ j.iresgrunde errichten, absterben, so bleiben die Skelette 'sammenhängend; und da die Zwischenräume sich allmal'S !

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