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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

ser mit den Dämpfe« gemeinschaftlich herausgestoßen und bll^-,so eine in dichte Dampfwolken gehüllte Fontaine. Ist daS 28^1ser herausgeschleudert, so hört eine solche Quelle auf; es sanchwsich in der Höhle allmälig wieder Wasser an und nach ossgewissen Pause tritt das Phänomen von Neuem ein. Amartigsten'zeigt sich dies auf Island, wo unter mehreren hEQuellen der Geyser (d. i. der Wüthende) am Berühmtesten'l 'Seine Wassersäule erhebt sich in einem oder in mehreren Strad^,aus einem kreisförmigen Wecken, nachdem im Innern der §rein rollendes Getöse, wie Kanonendonner, entstanden; zuwew,steigt sie 100 Fuß und vielleicht noch höher, wobei lose SE,gewaltsam mit in die Höhe geschleudert werden. Zwischenchen großen Ausbrüchen, die sich täglich wiederholen, ereignsich dann eine Menge kleiner, oft nur wenige Secunden dauers tAnderwärts steigt, wie in Mexiko, das Wasser nur weniges!!auf, und sinkt dann wieder in die Kanäle zurück. Gewöhn^ist das Wasser solcher Springquellen durch hohe Tempertausgezeichnet. Liegt die Höhle so, daß das Wasser unu^.brachen hervorgetrieben wird, wo also keine Jnternu^,eintritt, und daß mit dem Wasser zugleich Dämpfe aus d^Innern heraufsteigen, so heißt die Erscheinung Sprudel; „z. B. der Karlsbader Sprudel. — Springquellen könnaber auch, ähnlich wie bei unsern künstlichen SpringbruNw -auf eine einfachere Weise von der Natur gebildet werden.Wasser, wie alle Flüssigkeiten, sucht nämlich in zusammen^genden Röhren eine gleiche Höhe anzunehmen (s. S. 180). G Uman (Fig. 8.) die Röhret» 6 voll Wasser, so wird das 28)''/»etwa bis v emporsteigen, und es würde sich völlig bis zur Evon erheben, wenn die Reibung in den Rohren und ^Widerstand der Luft es nicht hinderten; und ebenso sp'''Aeine Quelle bei 6, wenn die Natur sie von einem höheren PN'herab durch verborgene Felsritzen' und Kanäle leitet.

Nach der Temperatur des Wassers theilt man dielen in kalte und in warme, d. h. sdlche, deren Tempe''^,,die der Atmosphäre bedeutend übersteigt; einige, wie der ^ ^angeführte Geyser, sind so heiß, daß man Eier, Fleischdarin kochen kann; bei andern ist die Hitze des Wassers ^ j„,ger bedeutend. Diejenigen Quellen, welche dem GefE^eWinter heiß, im Sommer kalt scheinen, sind solche,gleiche Temperatur behalten, Die Ursachen, welche dieder Quellen bedingen, sind mannigfaltiger Art. W''^ yckQuelle von Wasseradern gespeist, welche nur in der

Oberfläche des Bodens liegen, so werden sie ungefähr diedes Bodens selbst anzeigen und deßhalb hat man sie gu /nutzt, um diese zu bestimmen (s. S. V0). Daher wE'