Allgemeine Einleitung.
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Zwei Stromgebiete an einander stoßen, entsteht eineEb ?in oft breiter Rücken, die Wasserscheide ge-^ena's von hier aus die Bäche und Flüsse nach ent-Mj^btzten Seiten hinabfließen, und somit ist jedes Strom-einem Rande oder einem Walle eingefaßt, der das eine°bcken mit seinem Flußnetze vom andern scheidet. Dah>i n, "Fluß von seiner Quelle immer abwärts, nach niedrige-rn E^dcn zu, fließt, so ist die irrige Ansicht entstanden, alsk»thE'e Wasserscheide überall die höchsten Punkte der Erde^»N ^ flder stets von Gebirgen gebildet sein müsse. Diesr finden, ist aber nicht unumgänglich nothwendig: sor z- B., daß die Elbe, der Rhein, der Indus und. Nderc quer durch Gebirge fließen; daß an den Karpathen
Me
welche zur Donau gehen, aus der Nordseite, andere,
s s P'rchwärts zur Weichsel fließen, nicht aus der nächsten,dess^ite, sondern jenseit des hohen Gebirges auf der Süd-Halben entspringen; endlich daß zuweilen auf großen Erd-:H^Qein einziger Punkt der Wasserscheide zwischen den mäch-en^^vmen sich zur Höhe eines Gebirges erhebt, namentlich^erj-^flchen Rußland und im nordöstlichen Theile von Nord -u Wo der Boden sehr eben ist oder nur einen gerin-v^rschstd in der Höhe seiner Oberfläche zeigt, kann esi!"ej .^kommen, daß ein Fluß seine Wasser gleichzeitig in^lchiedene Strombecken ergießt und dieselben also mitä>ir ^bindet; diese Gabeltheilung (Bifurcation) sin-^^ z- B. in Süd-Amerika beim Cassiquiare, welcher den
Amazonenstrom verbindet. Ist die Wasserscheide zwi-ü, ^ fahrbaren Flüssen so niedrig, daß man Kähne leicht dar-Msportiren kann, so nennt man solche Stellen (z. B. indps^ika) Trageplätzc oder Portagen. — Die Nei-M Erdbodens, worauf der Fluß läuft, heißt sein Gefäll
^le^vnint natürlich seinen schnellern oder langsamern Lauf.k/tt des Bodens, in welcher der Fluß läuft, heißt sein
7 >ig >>en tiefste Stelle der Thalweg; die Stelle, wo ergp - n andern Fluß, einen See oder in's Meer ergießt,N'fe i^?dung. Flüsse, welche sich schon nach einem kurzenergießen, werden Küstenflüsse genannt;w ' vdl. ^ ^ im Sande verlieren, ohne das Meer zu errei-k^brb; r welche in Seen münden, die nicht mit dem Meereliiern ""3 stehen, heißen Steppenflüsse. Die am Noll-»^ drx! ^"^gkbildeten Ströme der Erde zeigen im Allgemei-stA vfen der Entwickelung: den obern, mittlernv Lauf. Im obern Lauf finden wir starkes Gefäll,und schmale Betten; er gehört den Gebirgs-leiue^ . Wenn der Strom diese verläßt, so gelangt erMittlern Laufe, der durch geringere Neigung des