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Allgemeine Einleitung.
Bettes, sanfter ansteigende Ufer und ein breiteres Thal/^A,zeichnet ist. Tritt dann der Strom endlich in die. wenigdem Meere erhabene Gegend, so fließt er gewöhnlich sehr^sam, das Bett ist breiter, die Uferränder fehlen und dabliegende Land ist oft weithin Überschwemmungensetzt. In der Nähe der Mündung spaltet sich dann dernicht selten in mehrere Arme, die sich mehr oder wenigesändern und ein Land einschließen, welches wegen seiner De-form ein Delta genannt wird: so z. B. beim Po, Nil, Wges und Amazonen-Strom. Bei andern Strömen ist da.ö.ss^an der Mündung beträchtlich erweitert, wie bei den sibü^lStrömen, der Elbe, Themse; bei manchen liegt dann E)»»der Mündung ein hier und da unterbrochener StrichSandbodens, der das innen sich sammelnde, seichte Mdie Lagunen, von dem Meere draußen trennt: so bein'D
Zuweilen vereinigen sich zwei Ströme erst in ihrem untern ^wo sie dann sehr große Deltas bilden; solche heißen Zwilli^.,!ströme, z. B. Po und Etsch, Euphrat und Tigris,und Brahmaputra, Hoang-Ho und Jang-tse-kiang. 7 ^ sslangsamer ein Strom fließt, desto leichter setzt sich in ih^iimitgeführte Schlamm und Sand im Bett ab, und so enmdie Sandbänke und flachen Fluß-Inseln oder Werd^Strome selbst, z. B. im Rheine; an der Mündung flnd^Mselbe statt und daher beobachten wir, daß sich baldbald langsamer große Veränderungen in den Inseln der S'deltas zeigen. Andere Veränderungen in den Strombettes^,springen aus dem Zerbrechen und Hinabschwimmen deswelches sich im Winter gebildet hat, dem sogenannten 7^gange, welcher dann sehr gefährlich wird, wenn,Verstopfungen des Eises in seinem Fließen gehindert, ^Strom sammt den Eismassen die Ufer überschreitet,Strecken flachen Landes unter Wasser setzt und mitbedeckt. Starke, anhaltende Regengüsse und das Schme/ssSchnees in den Hochgebirgen bringen zu Zeiten ähnlich^, z>>wüstende Ueberschwemmungen hervor, denen man dadN^/begegnen sucht, daß man an flachen Ufern künstlichegen, Deiche oder Dämme, errichtet, welche jedoch nich^hK
von dem gewaltigen Druck des Wassers durchbrochen
In der heißen Zone, wo die Regen periodisch wied^xl^kehrt auch die Anschwellung der Ströme oder StromsAnganz regelmäßig zu bestimmten Zeiten wieder; so z-
Nil, der seit den ältesten Zeiten dadurch berühmt ist'- llsteigt er vom Juli bis zum Ende Septembers, von ss hjess,'bis zum Mai wieder allmälig an Höhe abnimmt. Der „;,iss
Strome setzt sich der Schlamm auf den überschwemmten ^reien an seinen Ufern ab und bestimmt so die Frucht!^
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