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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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>cr. (. m die Häuser vertheilt und so ganze Städte mit Was-sih^ssieht. Solche Pumpen werden aber nicht durch Menschen-sondern durch das fließende Wasser selbst oder durchMul^schinen in Bewegung gesetzt. Die sinnreichste undhöchste Anwendung der Pumpen findet man in den Berg-wo es darauf ankommt, das aus allen Theilen der^sin^Enen Felsen rieselnde und die Arbeit hindernde Wasser^schaffen. Viel einfacher, aber freilich nicht überall anwend-che„ s?d die sogenannten artesischen Brunnen, von wel-einigen Jahren viel die Rede ist. Sie haben ihrenvon der ehemals niederländischen, jetzt zu Frankreich ge-> Provinz ^rtois (Artesia), wo sie seit Jahrhunderteni»,,h vu Gebrauch waren; in neuester Zeit hat man jedoch ge-hh/v, daß sie bei den Chinesen schon seit Jahrtausenden an-sind. Sie bestehen in einem ganz einfachen Bohrloch,^ "^n so tief durch Erde, Thon, Felsen u. s. w. treibt,

liich^n auf einen Wasserbehälter stößt, welcher dann zuweilen^ vloß Bohrloch bis an die Mündung erfüllt, sondern^-.jOvhl noch als Springbrunnen sich einige Fuß über die Erd->>kt Me erhebt. In diesem letztem Fall bedarf es weiter kei-^ s?^richrung, um sich des Wassers zu bedienen; doch hatA. Manchmal vor den Gefahren großer Wassermassen zu hü-«w.s /itt aber das Wasser nicht ganz bis zur Mündung des

Arixl w bringt man eme gewöhnliche Pumpe, wie die eben, an, um das Wasser zum Gebrauch weiter epiporzu-

r ^ siben gegebene Erklärung (S. 181) der Springbrunnen,, gleich das Steigen des Wassers in den artesischen Brun-"bezeigt, daß diese nur an solchen Stellen mit Erfolgv sind, wo man in einer Liefe von oft mehreren hun-" .auf eine mit Wasser gefüllte Spalte oder Höhle trifft,^.^vsichen verschiedenen Erd - oder Felsschichten von oft!^e n U'Wten, höheren Punkten herabflicßt. Wo dieser gün^-psier"d nicht statt findet, würde man wohl fast überall inM ^ Wasser erbohren; aber es würde im Bohrloch nichtI? llleÄ^.°^pvvsteigen, um davon Gebrauch machen zu können.i,l vnn "digste artesische Brunnen ist der 'zu Paris ün Februar?llx Wendete und für das Abattoir (Schlachthaus) von Grö-^tx^olegte. Die Arbeit des Bohrens dauerte, wegen deriUr Tiefe, in welche man hinabgehen mußte, nicht we-Jahr und 2 Monate. Seine Tiefe beträgt beinahd» ^b,„. v der Oberfläche (fast Imal soviel als die Höhe dess?H. §>6or Münsters); er liefert in 21 Stunden 3 MillionenWasser, und dies ist durch seme höhere Wärmeartesischen Brunnen, die in größerer'Tiefe erbohrt22" R. und außerdem durch große Reinheit aus-' lv daß es zum häuslichen Gebrauch trefflich geeignet ist.