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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

So wie das Meer ein Hauptverbindungsmittel allerder Erde ist, so erleichtern schiffbare Flüsse die Verbindung ",verschiedenen Theile des festen Landes, weil der Transport ^Waaren auf Schiffen und Kähnen ungleich wohlfeiler undvieler Hinsicht bequemer ist, als das Verfahren derselben " -Wagen. Wo Flüsse sich einander nähern, trägt man, beson" .in weniger bevölkerten Gegenden, die Waaren von dem einen s ,andern hinüber; daher heißen solche Stellen Trageplätze APortagen (s. S. 186 ). — Die Nutzbarkeit der Flüssebedeutend erhöht durch die Kanäle, welches künstliche, AMenschen gegrabene Flüsse sind, welche ihr Wasser von den.nachbarten Bächen und Flüssen erhalten. Kanäle werden " ,gelegt, um eine Wasservcrbindung zu erhalten, wo diesie nicht gegeben: so verbindet der Friedrich-Wilhelms--^,;die Oder mit der Spree und Havel, und folglich mit derEAoder um gefährliche Punkte in Flüssen und auf der See zu Ameiden, oft auch bloß um die Wege abzukürzen: so ver»l"si,,man durch den Eider-Kanal, der die Ostsee mit dervermittelst des Flusses Eider verbindet, die gefährlichefahrt im Kattegat und erspart sich die Umschiffung von DA,mark; so kürzt der Plauensche Kanal, welcher Havel und A-verbindet, den Wasserweg zwischen Berlin und Magdeburgtend ab. Da die Kanäle kein eignes ^Wasser haben, so A-den sie entweder zu seicht sein, um bedeutende Schiffe zugen, oder sie müßten sehr tief gegegraben werden und"><den sie speisenden Flüssen zu viel Wasser entziehen; dieserigkeit wird durch die Anlage von Schleusen gehoben,Schleuse besteht allemal aus zwei den Kanal schließenden ^,,,ren, wovon jede zwei Flügel hat. Will nun ein SäE je 'Kanal befahren, so daß es von dem höher gelegenen Fluß Aden niedrigeren kommt, so werden die obern Thorflügel ßAlnet, die untern bleiben geschlossen, und nun steigt dasim Kanal an, bis es mit dem höheren Spiegel gleich" Arhat; dann kann das Schiff bequem in den Kanal eiubAflSchließt man nun die oberen und öffnet die unteren sflAiso fließt das Wasser aus der Schleuse ab und das SchM Alldann leicht auf den tiefer gelegenen Strom hinabführen-das Schiff dagegen aus diesem in den obern gelangen,man es durch das untere Schleusenthor einlaufen, schlsißsi^liund öffnet nun das obere, wobei das höhere Wasser eind"dadurch wird das Niveau in der Schleuse erhöht, soduAjissSchiff zugleich gehoben wird und dann ohne Hinderniß Achaufwärts fahren kann. Auf diese Weise erreicht mnn Asdaß man die Höhe des niedrigeren Stromes erhöht § AAl"Wasser des höheren erniedrigt, ohne daß dabei dein d AFlusse viel Wasser entzogen würde- Bei längcrn Kanal"