2A) Allgemeine Einleitung.
Ebbe aber entblößt, so nennt man sie Strand. (Ist ^Sand fein, so daß ihn die Winde unaufhörlich in's Innere lLandes führen, sogenannter Flugsand, so verwandelt er ^und nach angebaute Gegenden in unfruchtbare Wüsten, A,,z. B. an einigen Punkten von Schonen in Schweden, an ^Küsten der Bretagne, in den lUnstps der französischen Küste u-'
Ebenen.
Hit
Die. Erdoberfläche ist nirgend eine vollkommene Ebene; sie ,tet großentheils eine liebliche Abwechselung von ErhöhungenVertiefungen dar. Wenn sich eine größere Strecke Landes ^Form der Ebene nähdrt und nur geringe Vertiefungen und ^höhungen besitzt, nennen wir es eine Ebene. Liegt dieselbe ^wenige hundert Fuß über dem Meeresspiegel, so heißt sieebene oder N i c d e r u n g, z. B. Holland; ist ihre Höhe über ° fMeere beträchtlicher, so bezeichnet man sie mit dem Aus°^Hochebene, Tafelland (tadle lanä engl.) oder Plas^ein Beispiel liefert Baiern. Liegen mehrere Hochländer,wie die Stufen einer Treppe, neben einander, so heißtLand ein Terrassen - oder Stufenland: so in Sp^Von der Beschaffenheit des Bodens, dem Klima, besonder-^Bewässerung, u. s. w. hängt die Fruchtbarkeit der Ebenendanach theilt man die Ebenen noch anderweitig ein. Diekeit des Bodens rührt nämlich zum Theil von einer eigenrhüoEliZusammensetzung ab, und vorzugsweise ist es eine schwarze/.'-«-Erde, welche sich aus dem fein zerstückelten und oft ausren Gegenden herabgespülten Gesteine, aus der Verwes»^Pflanzen und Thieren gebildet hat, die Dammerde,zum Anbau vorzüglich geeignet ist. Aber diese Zusammen^ Fdes Bodens ist doch in verschiedenen Gegenden dersehr von einander abweichend: Gegenden, welche lange ^Meere bedeckt gewesen, pflegen zu den unfruchtbarsten sst A/ren; in andern zeigt sich wieder ein höchst fruchtbarer, s«^. ^Boden, in noch andern mangelt die Dammerde ganz (>>>'Boden besteht bloß aus dürrem Sande oder Steinen; h^s/'det sich ein Ueberwiegen von Thon oder Lehm, dort vondort wieder von Sand, und Jahrhunderte lang fortgesetzterbau oder eine lange Vernachlässigung der Cultur verändern . Hfalls den Boden zum Bessern oder zum Schlechtem.ein nach seinen Bestandtheilen fruchtbarer Boden kann buEgel oder durch Uebermaaß von Bewässerung, durch übern^LHitze in Begleitung von Trockenheit der Atmosphäre ode^ pchKälte einer Erdgegend zu einem äußerst unfruchtbarenIsicht selten treten auch auf der Erde ungünstige Ködert