Buch 
1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
Entstehung
Seite
201
JPEG-Download
 

Miere"!

t ^ ?

'"a"

isteu-^

sie

Hit

agen rk!indes ^

G

Spa'd-l

nder',,"-

bün'lÄi

Z'«K

s--F

S?,,-zu §

sch^hk'

und

H'V-on ^I>'

,ern si.-

lberL/

>er-uA

ver^'k

..S»"

^Hejh

Allgemeine Einleitung.

201

"°r

ktzxsiU'Und ungünstige klimatische Verhältnisse zusammen und^ " dann den höchsten Grad von Unfruchtbarkeit.

Wüsten, Halden, Steppen, Moore.

^>hx§olchc unfruchtbare Gegenden führen nach ihrer Beschaf-„verschiedene Namen. Besteht der Boden aus gänzliche»x„?ch. unfruchtbarem Sande oder Kieselsteinen, so heißt dieblne Wüst e. Wüsten im eigentlichsten Sinne giebt esü^hitzp^eiss in den heißeren Ländern, wo die glühende Son-trn^"^ Trockenheit der Luft keine Art von Vegetarion aufch Enen Sande oder den harten Felsen duldet. Eine sol-ungeheure Wüste Sahara (der Ocean ohne Wasser,^hch? Araber sich treffend ausdrückt), welche einen großen^ ei»/' nördlichen innern Afrikas einnimmt. Sie bietet nichtstodte, einförmige Fels-, Kies - oder Sandfläche ohnersich^^.n und ohne Wasser auf viele Tagereisen weit dar, inStürme den Sand bald hier, bald dort zu Hügelnt^ert doch wird sie alljährlich und seit vielen Zahr-

Mi, stets auf denselben Wegen von vielen tausend Mcn-K - ^chwandert. Die Reisenden vereinigen sich zu Hunder-Zausenden, und bilden so einen Zug, den man eineU^Lne nennt: sie führen Lebensmittel, Zelte und vorzüg-Äsmit sich, welche von Kameelen getragen werden,dler, von den Arabern mit Recht das Schiff ders„:^ssannt, ist dazu vorzüglich durch seine große Mäßig-st Ausdauer, seine Kraft und die Fähigkeit, auf ein-i» rst großen Wasservorrath für mehr als eine Woche zu

>» iu „'l großen Wasiervorraly für mehr als eine W

^rn, geeignet. Auch sind einige Theile der WüsteEntfernungen von fruchtbaren Flecken, gleichsam Jn-ivn „ Unsere, unterbrochen, wo die Reisenden Wasser, Ve-den „ Erquickung finden; solche Stellen heißen Oasen.Allen ist es nichts Seltenes, daß die Karawanen>i^ dev Theil verunglücken, wenn sie sich verirren, oder^ Samum (S. 106) sich erhebt und die Reisendenu>ia l^el begräbt. — Die Sahara ist nur ein Theilchuna Sandgürtels, welcher sich mit wenigen Un-vom atlantischen Ocean an durch Afrika, dannbjz wo er die Wüste Dschesira heißt, durch Per-b^°i ^ ^ in das Innere von Asien zieht, wo er die Wüstee - ^ Mongolischen: nackte Wüste) bildet. Leichtvx^sU, Sand, der Flugsand, hat an manchen

!s ^ Persien, blühende und mächtige Landschaftenn wenigen Flüsse in ihrem Laufe gehemmt und zur^sten >°: ,sschen und L>een Veranlassung gegeben. Am Auf-«>gt sich jedoch diese Wirkung des Sandes, nämlich die