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Allgemeine Einleitung.
und über 10V Fuß tieft Spalten in der ganzen Eismasse erzeugkann; an solchen ist das Eis von blauer oder meergrünerSie sind für den Wanderer, wenn sie mit Schnee bedeckt sind,gefährlich. Bei dem Vorrücken des Gletschers, was selbst imrer statt findet, schiebt er mächtige Felsblöcke (manchmal 100'und Schutthaufen vor sich her, die sogenannten Morainen ° -Gan decken; an den Seitenrändern sind sie gewöhnlich zu S .,zerrieben. Die Oberfläche der Gletscher ist, je nach der llu ^läge, auf der sie ruhen, bald eben (Eismeere), baldfürmig und voller weitklaffender Spalten; bald zeigen sichbänke unregelmäßig über einander geschoben. Auf mE„,Gletschern erblickt man viele mehrere Fuß hohe EispyraE,Gletschertische, oder parallele, lange Reihen von SteMv^fen, Gufferlinien, upd trichterförmige Löcher, welche^,,!,schcinlich durch Einwirkung der Sonne auf platte Steine entMWIn den Schweizer Alpen zählt man über 600 Gletscher' --viele von ihnen sind 6 —10 Stunden lang und H —V»den breit; dabei haben sie eine Dicke von 100 — 600so daß die Eismassen hier, wo sie einen FlächenrauM50 Quadratmeilen einnehmen, als die unversiegbarste
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der größten Ströme Deutschlands anzusehen sind. — .E'Xb
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dere, in Hochgebirgen sehr bekannte Erscheinung .sind die ^
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nen, Lawinen (avalanellos), oder Schnee - und Eis"M^welche in die Thäler stürzen und durch ihre Masse, wie "
die beim Sturz erlangte Gewalt und die heftige Luftbereiftvor ihnen her, furchtbare Verheerungen anrichten, Wäld^,,,!Häuser fortreißen, große Strecken fruchtbaren Landes mit ^bedecken, Menschen und Vieh begraben und ersticken u-entstehen, wenn tiefer Schnee gefallen und bei gelinderrung locker bleibt, daher besonders im Frühlinge. Man untendet davon hauptsächlich 4 Klassen: 1) Schleichla uinssU i>>Schlipfe, wenn der Schnee langsam an sanften AbhaN»^die Tiefe rutscht; 2) Grund- oder SchlaglauineN/sich größere Massen beim Fortrutschen vergrößern und jNfen; sie können jedoch selbst durch kleine Schneebälle, f, ckvon einer Felswand losreißen, durch Luftcrschütterungenzeugt werden. Dabei stürzen diese Alles mit sich ftfden Lauinen, die sich dem Reisenden gewöhnlich durchpfes Getöse verkünden, so daß er sich oft noch rettenRegel auf denselben Wegen in die Tiefe; darum sind auchGegenden vorzugsweise berüchtigt. Stürzen sie in einso bilden sie oft einen Damm, hinter dem der Gebirgenstaut und nun die zerstörenden Ueberschwemmungen v > L e3) Staub- oder Windlauinen, wenn die SchM^einem steilen Abhänge zerschellt und sich in Schneestaub amentstehen durch heftige Winde, besonders im Winter-
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