Buch 
1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
Entstehung
Seite
349
JPEG-Download
 

er u"d /»in>ru

Änu.,^-

eni

SicrrH--

und

sie d stf

be'? Ä>E

HU'^ >-'

M issZierr^/

u-'d

,u<>-en s ,».°flnr-en

der

ßer ss,/AnÜ tzi^l

"-S

»-L

1k

b^S)

te" „4

e-d"K-i d-^zes V

inöi /^'!

ogcN'

^ Die pyrenäische Halbinsel. L) Spanien. 349

anständigen Freiheit. Das Volk ist religiös, aberM,,,? gegen Fremde, sobald diese nur nicht ihre Sitten und>ktz> ^ verletzen. Natürlicher Verstand und Lebhaftigkeit ersetzt^kkM^gnier reichlich den Mangel an gelehrter Bildung. Wiesi>i»siv auch hier, ja, viel mehr noch als in den meisten an-M. undern, hat jede Provinz ihren eigenthümlichen Charakter.

»^nuf die alte Abstammung, Trägheit und hartnäckiges Fcst-alter Aitte finden tick narrüalieb in Alt - KaiHlien : der

, alter Sitte finden sich vorzüglich in Alt - Castilien; der^'silier zeigt schon mehr Betriebsamkeit bei gleichem Stolze.Fx^uden hat eine stark mit maurischem Blute gemischte Bc-kklihx .g; auch giebt es daselbst noch viele Zigeuner (Oitanos),Lande umher wandern. Der Valencianer gilt für,vi, aber finster und falsch; der Murcianer bleibt hart-V Md finster bei seinen Gewohnheiten; der Andalusier isth. '^chig, galant, aber wankelniüthig und vergnügungssüch-Catalonicr sind die arbeitsamsten, ausdauerndsten undBewohner Spaniens, aber auch rauher in ihren Sit-k? sind kaum Spanier zu nennen. Der Aragonier ist stolz3 betriebsam; mehr schon der Navarrese, der ebenfallsA>, freimüthig und ehrlich ist. Die Bewohner der Baski-«^buxUinzen sind stolze, aber höchst achtbare und betriebsamejhq s ner. Der Asturier ist derb, aber treu, und wandertd nm mit dem ersparten Gelde in seine Berge zurück-

Aer Der Galicier ist der ungebildetste und schwerfälligste

^ ^sinniern, und die Einwohner von Estremadura, ohnevnstrie, versinken immer mehr in Armuth.

h Religion. Die römisch-katholische Religion ist die>>? fest ^ Spanien, und die Inquisition hat, beson-

jl st . den Zeiten der Reformation, mit blutiger Strenge dar-Agca daß keine andern Lehren und Ansichten als die

L cwss'^cmg fänden. Die Masse des Volks ist noch immera, .Mig hxx Kirche zugethan. Die ehemals überaus zahl-sibis^Michxeit besteht aus den höheren Kirchenbeamten: demld'V Toledo, Primas des Reichs, 7 andern Erzbischö-dj^llchöfen und vielen Mitgliedern der Domcapitel, und>d °tx Le.v Klasse befinden sich nicht wenige wissenschaftlich ge-^che^nner; ferner auch aus Weltgeistlichen oder Pfarrern,^rner, besonders auf dem Lande, einer meist auchs.Akn Achtung genießen, und endlich aus einer lehrT-Zre^ von Mönchen, welche aber in der letzten Zeit viel7 ?'nfluß auf das Volk verloren haben; m vielen>k?»e der Pöbel selbst die Klöster vernichtet und mancheH'Nordet, so daß die Aufhebung vieler Klöster von Sei-"k tz Erring leicht ausgeführt werden konnte. Die Ein-^erstlichken waren allerdings früher höchst bedeutend