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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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II. Frankreich.

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^.^Pa aus der leiblichen und geistigen Knechtschaft zu befreien.

dieser Zeit an sank die Uebermacht des Adels, die Macht»ii^ünige stieg und durch sie wiederum die Freiheit der Städtet,st ^es Volks. Viele Edle mußten, um die Kosten dieser Un-^ -omungen zu bestreiken, ihre Güter an die Könige oder andjx Kirche verkaufen oder verpfänden; viele ihren Leibeigeneni^vseiheit verkaufen oder auch schenken/ damit sie nur nicht^euzheeren zuliefen. Viele adlige Familien starben ausix? verarmten. Von der andern Seite gewannen viele Städte,ih^ers in Italien Venedig, Genua, Pisa u. a., große Reich-st.?^-, indem sie die Kreuzheere zu Schiffe nach Palästina5 ^U)ten, ihnen Lebensmittel nachfühlten und einen einträglichen-stl dem Morgenlande eröffneten. Dir Könige, die an->>,xO"ch keinen persönlichen Antheil an den Kreuzzügen genom-!>?'. vermehrten ihre Besitzungen durch die erkauften und sonstÜystDen Lehne außerordentlich, und unter ihrem Schutze ent-iix wieder ein freier Mittelstand und wohlhabende Städte,Wir dem Uebermuthe des Adels trotzen konnten. Alle Völ-H^Urvpas, bisher ein jedes mit seinen eignen Angelegenhci-^chäftigt, kamen durch die Kreuzzüge in mannigfaltigeEhrung; der Handel und durch ihn Kenntnisse mancherleiSk, mmen immer mehr empor; ja selbst auf die geistigen An-tk„^vheffen, welche bisher von den Päpsten unumschränkt wa-ll, ?^waltet worden, sing der wieder erwachende Geist an sichihr ---keil, und die gegen den geistlichen Despotismus der Kir-!tz,^vichteten Bewegungen' der Albigenser und Waldenser im^lz st Frankreich, im 12. und 13. Jahrh., obwohl sie da-8k^viit Feuer und Schwert unterdrückt, und wahre Kreuzzüge!sttd ^§e Unglücklichen, die man Ketzer. nannte, gepredigtmüssen doch als die ersten Regungen des geistigen Le-gesehen werden, welche sich von nun an in allen Jahr-lzst-rten immer mächtiger zeigten (Wiklef im 14., Huß im°k?^bis sie endlich in der Reformation in Deutschland und ini^Sweiz den Sieg davontrugen. Endlich gaben die Kreuz-Kli^eranlassung zu' der Ausbildung des eigentlichen Rittcr-' jener dem Christenthum ganz eigenthümlichen Verbin-Tapferkeit, der Frömmigkeit, der Liebe, des Edel-^vd der feinen Sitte, wozu sich bald noch die Liebe zurV/ .gesellte, die im 12. und 13-Jahrh, die erste Ausbildungstiic^'gen europäischen Sprachen veranlaßte; zuerst in der Pro-zh. wo die 'l'roubaäours, dann auch in Deutschland, wo'stst^äNgpr eine schöne, leider nur bald wieder verschwur-Mick^thezeit bezeichnen. Das eigenthümliche Wesen desMNitterthums bildete sich in den zur Zeit der Kreuz-^ch--stcmdenen geistlichen Ritterorden aus, welche gleich denvrden die-Gelübde der Keuschheit, des Gehorsams und

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