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Europa.
fen Eduard von Warwick, Sohn des Herzogs von Clarenceden Tower gesetzt, und bald zeigte sich ein von den Anhängerndes Hauses York unterrichteter Betrüger, eines Bäckers Sohn,Lambert Simnel, welcher sich für den aus dem Gefängniß ent-flohenen Eduard ausgab und auch in Irland so großen Anhang
fand, daß er in Dublin unter dem Namen Eduard VI. zust*
König ausgerufen wurde. Als er aber mit den Irländern >nEngland landete, ward er 1487 geschlagen und, zum Beweiswie wenig man ihn fürchte, zum Küchenjungen in der könissliehen Küche gemacht. Viel ernsthafter war der zweite Versusdieser Art, der an vielen Höfen, besonders aber bei der He>Eginn von Burgund, einer Schwester des letzten Königs, grEUnterstützung fand, so daß noch immer ein Schatten der ssN'gewißheit geblieben ist, ob hier Wahrheit oder Betrug imwar. Ein junger Mann, von welchem Heinrich VII. sre»^beweisen zu können glaubte, daß er eigentlich Perkin Warbe^der Sohn eines getauften Juden sei, zeigte sich am Hofe EBurgund und ward von der Herzoginn selbst als ihr Neffe ^'chard Herzog von York empfangen, der, wie er behauptete, hevon Richard III. gesendeten Mördern seines Bruders Eduards 'entsprungen sei. Von Frankreich und Burgund unterstützt - ^'
gab sich der angebliche Richard von York nach Schottland, .er eine günstige Aufnahme fand. Von da durch Heinrichsfluß vertrieben, ging er nach Irland und landete endlichCornwall, wo aber seine Anhänger bald zerstreut, er selbst,^fangen und 2 Jahre darauf (1499) hingerichtet wurde, wenauch im Tower noch Verschwörungen angezettelt haben sollte. ' sster Heinrichs Regierung begannen die ersten Seereisen der ErEder, zu Ende des 15. Jahrh., mit Sebastian Cabot (s. S-bllund dadurch wurde der erste Grund zu der riesenhaften Ausdehnn ^ihrer Eolonien in den folgenden Zeiten gelegt. — Seines SoHeinrichs VIII. lange und tyrannische Regierung (1509fällt in die Zeiten der Reformation, die auch Mter ihm die eri ^nur von der Laune und Herrschsucht des Königs -er
und verunstalteten Fortschritte machte. Zuerst eifriger u ndes Papstes, vertheidigte er selbst die katholische Lehre öLuther und erhielt dafür vom Papste den Titel: BeschuhGlaubens; doch war diese Freundschaft nicht von langerUnzufrieden mit seiner Gemahlinn Catharina von AragvWittwe seines verstorbenen Bruders, wünschte er, sich v deßzu trennen, und als der Papst, aus Furcht vor Carl ' 'sen Tante sie war, seine Einwilligung versagte, ging ...
>ern zu den Grundsätzen der Reformation über, daß er l Metdas Oberhaupt der englischen Kirche erklären ließ,^ ^e brück*aufhob, die Kirchcngüter einzog, gewisse Sätze als unv än-lich zu haltende Lehren aufstellte und nun mit eben der /
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