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Eüropäisches Staatensystem.
und endigt im Cantal. In dieser Nicktung scheint sie von so ansehnlicherMächtigkeit zu seyn, daß allein die Minen von Anbin, im DepartementAvevron, den Steinkvhlcnbedarf von ganz Frankreich decken könnten, alleines fehlte diesen Gegenden noch an wohlfeilen Beförderungsmitteln zumTransport der Kohlen, welche auch bei Fignac im Departement Dordognegefördert werden. Man sieht aus dieser Nachwcisung, daß Hvchfrank-reichs Urgebirge von der Kohlenformaüon rings umgürtet sind. Jenseitsdieses Gürtels erstreckt sich ein großer Naum, in dem sich keine Spurvon ihr zeigt, und es ist erst in den Departements Maine und Loireund Loire-insvricure, daß sie wieder auftritt, wo die Gruben von St.Georges-Chatelaison, bei Saumur, und die von Montrelaix, 5 Stundenvon Nantes, das kostbare Mineral zu Tage fördern. Weiterhin trittdie Formation noch einmal auf in den Departements Manche und Cal-vadvs, in welchem letzter» die Minen von Litry, 6 Stunden von Cacn,in Betrieb stehen. 1814 förderte man aus den Stcinkohlengruben Frank-reichs 1000 Millionen Kilogramms Steinkohlen, 1825 dagegen 1500Millionen, gegenwärtig 3000 Millionen.
Braunkohlen giebt es im Departement des Dvubs, in den Umge-bungen von Ornans und im Gebiet von Cransac und Tcrrasion, des De-partements der Dordogne. Auf Asphalt arbeitet man zu Lampcrslochim Haut-Rhin und zu Surjoup im Ain - Departement. Dieses Mineralist in ncüester Zeit ein Gegenstand nbenteüerlichster Spekulationen gewor-den, bei denen mancher Leichtgläubige, aber auch mancher Habsüchtigeschwere Einbuße erlitten hat.
Die Departements, wo das Eisen am meisten vorkommt, und wosich.die meisten Hüttenwerke befinden, sind: Haute-Marne, Hautc-Saüne,Nisvre, Cötc-d'Or, Dordogne, Orne, Mense, Moselle, Ardenncs, Zsöre,Eher, Audc, Pyrsnocs Orientales, Ariege und Hautc-Vicnne. Die Aus-beütung des Eisens findet auch Statt, jedoch minder im Großen, in denDepartements Charente, Lotes-du-Nords, Donbs, Eure, Eure-u.-Loire,Jndre, Jiidrc-u.-Loire, Jura, Loire-infvricure, Mayenne, Nord, Haut- undBas-Rhin, Saoiic-n.-Loire, Sarthe, Vosgcs, Hvrault, Hautes- und Basses-Pyrvnses, Drome, Landes, Loir-u.-Cher, Morbihan, Gironde, Lvt-u.-Ga-ronne, Lot, Hautc-Garonne, Tarn, Aveyrvn, Corrsge, Puy-dc-Döme, Loire,Vienne, Nonne, Jlle-u.-Vilaine und Manche; folglich giebt es nur 34Departements, in welchen das Eisen nicht gefordert oder verarbeitet wird.
Wenige Länder sind so reich an Bleierz als Frankreich, aber derBetrieb zu seiner Förderung ist nur gering. Die wichtigsten Werke sindzu Poullavuen und Huelgoct im Fimstvrc, zu Villefort in der Lozvre undzu Vienne in der JsLre. Sie liefern auch Silber. Mehrere Minen lie-fern auch eine große Menge Blciglanz oder Alquifour. Blei wird auchferner gewonnen in den Departements Hautes-Alpes, Basses-Alpes, Avey-ron, Gard, Loire, Haut- und Bas-Rhin, Vendve und Vvsges. Frankreichbesitzt nur ein einziges Silberbcrgwcrk; es ist das von Memont im De-partement Jsore. Viele Kupferbergwerke sind auflässig; die wichtigsten,noch im Betrieb stehenden sind die von Saint-Bel und Chessy, 7 Stundenvon Lyon, und zu St. Marin im Haut-Rhin; außerdem giebt es ihrerin den Basses-Pyrvnees und Hautes-Alpes. Quecksilber hat man zu Me-