Frankreich.
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nildot, in der Manche, entdeckt, und Zinkbaryt zu Picrrevitte, in dem-selben Departement, zu Mvntalet, im Gard, in den Umgebungen vonBourges und Saumur, und anderwärts. Frankreich besitzt eine so großeMenge Manganerz, daß es damit ganz Europa versorgen konnte; manfördert es zn La Nomaneche und Saint-Micaud, in Saonc-u.-Lvire; zuSnqnet, in Dordvgnc; auf dem Berge von Tholey, im Mosel-Tepartc-mcnr; z» Laveline, in den Vogcsen, und zu St Jean-de-Gardoncnque,in den Scvenncn. Reich an Antimon sind die Departements Charcntc,Laut-Loire, Dendee, Cantal, Allier, Gard, Puy-de-Döme, Crense, Ar-töche und Lvzere Eisenvitriol und Alaun werden in den DepartementsAisne, Oise, Bas-Rbin, Mosellc, Ardsiche, Gard und Avcyron in größerer'MiNge, außerdem auch noch in Eaivados, Rbone, Sviame und Tain ge-wonnen. Kobalt, Arsenik, Wismut!) und Nickel finden sich in den No-gese» u„d im Dauphin«. Die einzige Goldgrube, welche zu La Gardctteeröffnet worden war, hat man aufgeben müssen. Goldsand findet sich ineinigen Flüssen: im Rhone, im Pays de Ger, im Rhein, unterhalbStraßburg, in der Garvnne, bei Toulouse, im Dvubs, in der bese unddem Gardon, die von den Scvenncn hcrabkommen, und im Sallat, dessenQuellen in den Piräneen liegen. Im Departement Haut-Vienne undeinigen anderen haben sich Spuren von Zinn gezeigt. Zahlreiche Salz-quellen, welche dje in Lotharingen liegenden Salinen von Dieuze, Moyen-vic u. f. w. mit Svole versorgen, haben lange Zeit hindurch FrankreichSalz, dieses nothwendige Ingrediens, geliefert, bis im Jahre 1819 inderselben Gegend Steinsalz gefunden wurde, das sich aus einem Flächen-raum von mindestens 3t> Q.-Lieucs erstreckt und, hei der Mächtigkeit desLagers, für eine Periode von 96,09» Jahren ausreichen wird, wennjährlich 1 Million metrischer Centner gefordert wird. Die erste Steinsalz-grube wurde zn Nie, im Meurthe-Dcpartement, eröffnet, statt der späterdie Grube zu Dicuze in Betrieb gekommen ist.
An sonstigen Produktionen des Mincralrcichs hat Frankreich einengroßen Überfluß. Wir erwähnen hier den Marmor, oder körnigen Kalk-stein , aus den Pyräneen, der dem kararischcn Marmor in nichts nach-steht, und darum auch im Handel unter dem Namen des italiänischenMarmors geführt wird. Andere, geringere Sorten werden in den Floh-gebirgen der Franche-Comte und des Bvurbonnais, so wie in den Ar-dcnnen bei Givct, sodann bei Boulognc-sur-Mcr, Cacn, Trvyes, Montbar,Eöne, Toureus, Narbonne, Aix, Marseille und Tarbcs gebrochen. DieDogcscn liefern treffliche Porphyre; der Brctagncr Granit findet einenbequemen Absatz durch die Nähe des Meeres. Bausteine trefflicher Artwerden überall, ganz besonders aber in sehr bedeütcnden Quantitäten inden Departements Manche, Calvados, Meute, Mosellc, Cüte-d'Or, Nonne,Qile, Seine, Seine-u.-Oise, Scine-u.-Marne, Loire, Dordvgne und >nMehreren südlichen Departements gebrochen. Lithographische Steine kom-men von Chaleauroup, Bellcy und Dijon vor. Große Schieferbrüche stehenin den Departements Manche, Mcuse, Ardcnncs, Mainc-u.-Loire unv amFuß der Piräneen im Betrieb. Ganz besonders sind die Flintenstcmvrua,evon St. Aignau, im Departement Loire-n.-.CHer, so wie die analogen -iruchcin den Departements Yonne, Eher und Eharentc-infvrieure zu erwähnen,