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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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39
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Frankreich.

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Hant-Rhin; St. Nemp, Cote-d'Or; Langeac, Hante-Lvire; Chateldvn und8t. Mpvn, Puh-de-Dome; Vals, Ardvche; Eransae und Eamarez, Ave>)-ron; Dinan, Cütes-du-Nord; Segray, Loiret; Pvngucs, im Depart. derNiövre, u. s. w.

Bei den meisten dieser Heilquellen ist für die Aufnahme von Krankengut, zuweilen sogar höchst luxuriös gesorgt. In dieser Beziehung amberühmtesten „nd zugleich am besuchtesten sind die Bäder am Mont d'Or,zu Bagnvres-dc-Luchon, Plombiörcs, Luxeuil, Vichy, Bagnörcs-dc-Bigvrre,Cautercts, Bvurbvnne-les-Bainö, Bourbon-l'Archcmbault, Neris-c. Die'Ntermi.tirende Quelle von Fvnsanche, im Gard-Departement, ist mine-ralisch «nd heiß; sie fließt 7'/-Stunden lang, und hört 5 Stunden langaus, und in dieser Ordnung fort; ihr Wasscrvvlumen ist trotz der ^n-tcrmittenz so ansehnlich, daß täglich 40 Bäder gefüllt werden können.

5. Klima.

Frankreich liegt zum allergrößten Theil innerhalb des milden Erd-gürtels, berührt aber mit seinem südlichen Küstensaum noch den warmenGürtel; es erstreckt sich im Allgemeinen zwischen den Isothermen vonlv° und 16" der hunderttheiligen Thermomcterskale, und überschreitetnoch die zuletzt genannte Gränze in der Znscl Corsika. Hinstchts derWärme-Verhältnisse ist also die klimatische Stellung Frankreichs eine weitgünstigere als die des, etwas weiter gegen Norden vorgeschobenen Dcütsch-lands, das von den Zsothcrmkurven 8° und 13° begränzt wird. Uberdemhaben wir wahrgenommen, daß die Obcrfiächcngestalt, das allmälige An-steigen von den nördlichen Flachstückcn zu den südlichen Berg- und Pla-teaulandschaften, wesentlich dazu beiträgt, den TemperaturverhältnissenDeütschlands eine große Regelmäßigkeit und Gleichförmigkeit, in der Art,zu verleihen, daß zwischen der Wärme des baltischen Küstenlandes undder Temperatur der süddeutschen Hochebenen fast gar kein UnterschiedStatt findet (iV. Bd., S. 37, 38); nicht so ist es in Frankreich: hierspricht sich, gestützt auf die geographische Stellung des Landes, nichtallein der Unterschied zwischen Norden und Süden, d. i.: zwischen demkühlern und wärmern Jsothermstrich, sondern auch zwischen Osten undWesten, d. i.: zwischen Küsten- und Kontinentalklima, im erstern Fallsehr entschieden,' im zweiten schon ziemlich merkbar aus. Verfolgen wirzunächst den ersten Gesichtspunkt, so erhalten wir eine vollständige Über-sicht von der Annahme der Wärme, in der Richtung des Meridians, ausder nachstehenden Zusammenstellung, welche von drei und dreißig Punkten

Frankreichs, die mittlere Temperatur des Tahrsenthält.

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Ort.

Temp.

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Höhe überdem Meere

51°

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Chalons sur Marne.

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