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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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41
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Frankreich.

41 .

in ganz Frankreich herrscht, steigt, nach den Beobachtungen in Straß-burg, der Unterschied zwischen Winter und Sommer auf 16,°», die Wärme-Differenz des kältesten und wärmsten Monats auf 18°.?. So bewegtstch mithin Frankreichs, im Besondern Nord-Frankreichs Küsten- undBinnenklima um die Große von 6° der hundcrttheiligen Thermometer-skale. Nirgends in Frankreichs Ebenen sinkt die mittlere Temperaturder Wintermvnate unter den Gefrierpunkt herab, und dadurch unter-scheidet sich das französische Klima abermals sehr vorkheilhaft vor demdeutsche,,, in welchem wir einen Winter haben, dessen Durchschnitts-^mpei-atnr auf dem mittlern Meridian von Deutschland, 1° unter demNullpunkte beträgt (s. IV. Bd., S. 38). In der nachstehenden Dar-stellung wiederholen wir die mittlere Zahres-Temperatur.

Verteilung der Wärme unter die entgegengetreten Jahreszeitenund Monate.

Orte.

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Absol.

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Mittlere

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Montpellier.

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Wenden wir unsere Aufmerksamkeit dem Weilende von Frankreich»och ein Mal zu, so sehen wir, daß die mittlere Temperatur von Brestdie aller andern Orte des Landes, welche auf gleichem Parallel liegen,weit übertrifft, und man muß, um eine ähnliche Zahl zu finden, tiefnach Süden herabsteigcn, bis zu den Küsten des Mittelländischen Meeres.Darum sieht man auch an den westlichen Gestaden der Bretagne eineMenge Pflanzen wachsen und gedeihen, von denen nicht eine einzige denWinter von Paris auszuhalten vermag (der um 5°,o kälter ist, als derWinter von Brest), — Pflanzen, deren eine ziemlich große Menge derFlora des Mittelländischen Meeres angehört, z. B.: Anthyll.s, nneEüphorbie, Phylliria, Cistus, prvvenyalische Labiaten, Ericcen, Da-