Frankreich.
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Depart. des Oberrhcins, in der
Liste, im Nord-Departement 27"0"^Departement der Eure . . 20 4
, . 28 1 Lyon, ni)one-Ln:p>"^>»r»-. ---
Daselbst auf den Bergen 3» 0 Jssrc-Departemcnt . . 32 0
Die Zahl der Tage, an denen es regnet, ist in Frankreich sehr un-gleich vertheilt und darin erkennt Man abermals ein charakteristischesUnterscheidungszeichen der Klimagruppen. Im westlichen Frankreichgiebt es jährlich 152 bis 153 Regentage, im Innern hat sich diese Zahlauf 147 vermindert (doch hat Paris 160 Regentage) und ,st an der Küstedcs Mittelländischen Meeres aus 66 herabgcsunken. ,
Die elektrischen Erscheinungen anlangend, so laßt sich auvden, freilich sehr ungenügend vorhandenen Beobachtungen voraussetzen,daß die Zahl der jährlich eintretenden Gewitter im westlichen und innernFrankreich ungefähr eben so groß sei, als in Deütschland, nämlich 19,in der Region dcs Mittelländischen Meeres ist sie dagegen nur S bis 10.Ueber die Vcrtheilunq i» die Jahreszeiten wogte man keine genauen
Departement der Ornc. . 20"4"'
Depart. der Jlle-u.-Vilaine 21 0Depart. der Hautc-Vienne. 25 0Lyon, Rhone-Departement. 29 2,»
-oerrpeieung in >/>>; ..
Zahlenwerthe darlegen, wiewohl mit allem Recht anzunehmen ist, daßdie Zahl der Gewitter in den verschiedenen Jahreszeiten mit den Regen-Klimagruppen veränderlich ist. Von der geographischen Verbreitung derHagelschauer, die mchrentheils eine ganz lokale Erscheinung sind, mistenwir, außer dem, was weiter unten erwähnt werden soll, nichts zu sagen;man kennt nur von La Röchelte die Zahl der Hagelwetter, wo deren imJahre s bis 10 , und davon die meisten im Winter und Frühling, vor-kommen.
Wie in dem größten Theil von Europa bei dem Kampf des kaltenNordoststroms mit dem herabkommenden Passat oder dem warmen Süd-westwinde, letzterer die Oberhand gewinnt, so auch in Frankreich, min-destens in dem ganzen westlichen und innern Gebiet, bis an die Scheitel-spitzen des centralen Hochlands, und darüber hinaus bis an die SavoierAlpen und die Gränzen der Schweiz und Deutschlands. Nach den Un-tersuchungen von Kämtz ist die mittlere Windrichtung in diesem Theilevon Frankreich (so wie in den angränzendcn Niederlanden) nahe W. odergenau S. 88° W. (I- Bd., S. Li«), mit einer Stärke von 0,133, d. h.:es beträgt die Verrückung der untern Luftmasse durch alle Winde eben soviel, als ob 133 Winde aus der Richtung S. 88° W. geweht hätten ;hierbei verhalten sich überdcm die östlichen Winkel zu den westlichen wie1 zu 1,^, und die nördlichen zu den südlichen wie 1 zu 1,«,. In Deütsch-land ist die mittlere Windrichtung S. 76° W. (s. I- Bd. S. 310, IV. Bd.S. 41); demnach ist sie in Frankreich um 12° weiter gegen Westen ge-schoben. Nach Kämtz's Rechnungen ergicbt sich im Besondern die
In La Rochclle.» Denainvillers» Paris . .
Mittlere Windrichtung. . . N. 72° W. oder nahe WNW.s . . S. 40° W. » »
WL-W.
NW.
WNW ft-, N.
» Mvntmorency» Toulouse. .
S. 68° W.
N. 48° W.
N. 62° W.