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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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45
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Frankreich.

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Cypcraceen, oder Halb- oder Riedgräser, '/z^; dieZuncccn, oder Buchen,'/>»- sämmtlicher Phancrvgamen; serner die Compositcn '/» und die Legu-minose» Die Amentaceen, oder Kätzchcnlragcnden Pflanzen, machen

Vs» der Phancrogamischen Gewääste and. Diese Veihälllijsse gelten fürganz Frankreich, von der Ebene bis zu einer absoluten Hohe von I8V«-oder 350»--- über Meere. Anders gestalten sie sich je nach Verschie-denheit der Niveaus. Bleiben wir in dieser Beziehung nur bei denangeführten Pflanzensamilicn stehen, da sie in der Hauptsache die Floradcs Landes konstituiren, so ergiebt sich nach Meyen's Berechnung vonDe Candvlle's Pflanzcn-Katalvgen folgendes:

Regionen.

Von

700—I40üm

Von

1400 —210VM

Von

2lv0 —280Um

Von

2800—350VM

Bon ^

0—3500«

Zahl der Arten.

653

6L0

269

79

3540

Tlumaceen .

Gramineen.

Cyeraceen,.

Junccen .

Kompositen.

Legnminmc» .

Amentaceen .

Cvnifcren.

r : 9,9.

I : 28,A

1 : 19

1 : 72

1 : 7,5

1 : 15,g

1 : 81 k

1 : 93

l : 9,a

I : 23,8> : 20,8> : 65

1 : 6l : rv,gl : 59l : 92,g

1 : 10.7

1 : 26

1 : 29,g

L : 44.9l : 10,5'

1 : 20,7l : 53,g

1 : 269

I : 7

1 : 15

1 : 26

L : 26

I : 11,2

1 : 39,5

1 : 79

1 : 79

l : 8,g

> : 14l : 26

l : >05l : 8

> : ll>,2

> : 58

I : 208

Gewisse Kulturpflanzen bestimmen gewisse Klimagrnppcn, nämlichder Ölbaum, der Mais und der Weinstock, deren Polargränze verschiedenist, was Veranlassung gegeben hat, Frankreich in drei Haupt-Vegetaiions-Zoneii einzutheilen. Indessen laufen die Gränzen dieser Gewächse nichtparallel mit den Breitenkreisen, sondern schneiden mit den Isothermen,mehr noch mit den Jsotheren, die Meridiane unter schiefen Winkeln.So bezeichnet eine Linie, welche von Bagu«ees-de-Luchvn, im Departementder Hautes-Pyrenocs, nach Die, im Deport, der Drvme, gezogen wird,die Gränze, bei der die Kultur des Ölbaums aufhört, mit Ausnahmeeiniger Beugungen im Umring des Wassershstems des. MittelländischenMeeres, in dessen südlichen Gegenden dieser Baum ausschließlich zu Hauseist. Eine zweite Linie, welche am Atlantischen Ocean) zwischen den Mün-dungen der Loire und Charentc, ungefähr in Lat. 47° beginnt (s. lU. Bd.,S. 187) und, mit einigen Wendungen in vstnordöstlicher Richtung nachdem Norden des Elsaß verfolgt wird, deütct in Frankreich die Polar-gränze des Mais an, der weiter gegen Norden kaum gedeiht, mindestensnicht immer zur Reife gelangt, wie man davon z. B. an den südlichenGehängen der Arrve-Berge der Halbinsel Bretagne und in den nördlichenDepartements, selbst an geschützten Lagen, oft die Erfahrung macht.Endlich xjnx dritte Linie, welche von der Kultur des Weinstocks imGroßen nicht überschritten wird, fängt am Atlantischen Meere bei Vannesan und zieht nach Mezieres, mit mehreren Beügungen, deren Lage inpflanzcn-geographischen Umrissen bereits näher nachgewieftn wordensind (Ul. Bd., S. 229, 230). Diese Vegetativns-Ionen lassen sich ,n