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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Frankreich.

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Weine von Hcrmitage. M«cl, Greffi , ^ Bris, Carbonnienx,

endlich im Bordelais die weißen We die rothen von

Pontac, Dulamvn, Sautcrne, ^rion - ein einziger Wein

Lafitte, Latvnr, Chatcau - Margaux und Haut - Bnon . c n e,n >3« ^des RouMlon »Übet die erste Klasse der L-qucur-Weme N«/» d, leSorten, "welche"ein verdienter Ruf ^Äestmr W^

Stufe gestellt haben, kommen e.ne M nge >oeite, und

dre der Geschmack zuweilen aber l^^e s tz ^-/d^nnten Namen Pvuilln,s° bst eine dritte Klasse, in denen b-rde« ^ ^

Cäte-Rütin, Pauillac und Tarel vorkommen, die v.erre ,

enthalten nur noch gewöhnliche Weine. , meisten Wein

s» «>' A7-»7m. «ch. j.°°x>

gebaut wird, ist er nicht immer der beste. t-U - anstkichnct.

das Bordelais, das sich sowohl durch Quantitat^ Quan-

Nach dem Departement der Girondc kommen, d° y^ren Weine

tität, die Departements Charente-inforlcure un ' Eden; die

hauptsächlich zur Fabrikation des Branntweins ustst^ ^ ^hen

Departements Dordogne, Lvt-und-Garvnne, «ard und

Langucdoc die Departements Tarn-und-Garonne, H«r besteht,

das Departement der östlichen Piräneen. das aus d-m NouMon^cstcht,und wo der meiste Wein in Spiritus verwandelt wird. Weinbau

partements des mittlern Frankreichs, welche sich durch lh ^

auszeichnen, bemerkt man Lvire-inferienre, Maine-und-Lorre, - ^

Jndre-und-Loire. Mit Ausnahme der 8 Departements Cotes - du-^kviv,Creuse, Finistöre, Manche, Nord, Orne, Pas-de-Calms und Lcmc-infvrieure, wird in allen Departements Weinbau getrieben, davon amwenigsten im Departement der Summe, wo nur eine Fläche von 6 -treumit Reben bepflanzt ist. Don den Gcbirgs-Departements besitzt Carttat388 Hcctarer, Weinberge, Lozere 983 Hcctarcn, und Hantc-DienneHcctaren. Im Allgemeinen bemerkt man, daß die ^hltur der 'einigen Ausnahmen an den östlichen Piräneen und im Rhone-^p>°ment, zunimmt, je weiter man sich von den hohen Gebirgen, -

neen, Alpen, Vogesen rc. entfernt. Die Bedürfnisse der H ^fordern außerordentlich den Weinbau in ihrer Nähe, man kann lagen,daß Paris mitten in einem großen Weingarten liege, denn ve -

zehnte Theil der Bvdenfläche des Seine-Departements ist nut ver ^eeobepflanzt. Man kann nach einer ungefähren Schätzung annehmen, vayjährlich gegen 45 Millionen Hektoliter Wein gewonnen werden , wovorder siebente bis achte Theil zu Branntwein und Weingeist destillirt u,roüberdem veranschlagt man den jährlichen Werth der Erzeugnissebaus auf 78V Millionen Franken, wovon im Jahre 1836 belnaye. /-Millionen vom Auslande bezahlt wurden. Der Absatz der B .und andrer Weine in's Ausland ist während der letzten Zwanzig -5 -ziemlich gleich geblieben- 1815 wurden 1.337,745 Hektoliters verkam,1836 dagegen 1,278,513 Hektoliters; dieses geringere Quantum ^ ^

aber dennoch mit 2 Millionen Franken mehr bezahlt, )

Quantum des Jahres 1815. Die Ausfuhr an Liqneur---^ >Berghaue, Bd. V.