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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Frankreich.

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halten werden, noch weit zurück. Das Normandische Pferd ist ziemlichgeschätzt und bildet in den Departements der alten Provinz, von der esseinen Namen führt, einen wichtigen Zweig der physischen Kultur. Anden Ufern der Sarthe und in den Umgebungen von Cravn zieht mantreffliche Remonten für die leichte Kavallerie. Das Pferd der Bretagne,vbwvhl nicht so schön, als der Normann, hält dagegen die Arbeit besserchis» die Klepper des Morbihan sind fast gar nicht müde zu machen.Das Limvusiu, die Auvergne und das Perigord können mit keiner GegendFrankreichs hinsichts der Reitpferde verglichen werden. Das Navar-e>l,che Nvß genießt eines großen Rufs als Manege- und Reitpferd;

zieht es in den Piraneen. Wilde, kräftige Pferde leben frei in ders-amargne. Die Ardenncnpfcrde sind nervig, mäßig und ausdauerndvei der Arbeit.

3» einem großen Theile Frankreichs, besonders in den Gebirgs-gegenden, tritt an die Stelle des Pferdes der Ochs vor den Psiug, undüberall dient sein Fleisch als Hauptnahrungsmittel der Bewvhnex. Manunterscheidet zwei Varietäten: Hauptvieh (bosuk clv tmut-eru) und gewöhn-liches Vieh (boeuk ä« imtur«). In jener Klasse ist der gaskonische Ochsgrößte, und der Auvernat die schönste Race; ersterer dient zur Ver-proviantjrung der Stadt Bordeaux und zum Verbrauch als Pökelfleischfür die Marine. In der zweiten Klasse sind die Chvlcts, die Nantaiserund die Angevins zu bemerken, welche von Ostern bis zum Monat Juli>e Hauptstadt Paris mit Fleisch versorgen. In den Alluvial-Steppenvon des Rhone giebt es einige Heerden wilden Rindviehs

werde,/ ""g^'schen Rare, dessen Stiere bei den Thiergefechten benutztGeaend' > ^smcm jährlich zu Arlcs abhält. In den kraüterreichenscheu . Nordens scheint das Rindvieh nur zur Nahrung des Men-ist dienen, während es im Süden, wo es an Milch wenig ergiebigUn/re/'- Muskelkraft erlangt, welche es zur Arbeit fähig macht. Dieser.ch. jst j„ Frankreich durch eine Linie bezeichnet, die, abgesehen» / outtgen aus- und einspringenden Winkeln, von Nantes aus demrirbe ^'^?Nre aufwärts bis Orlvanö folgt, und von da nach Straßburg' Dle> Charvlais-Race, welche auf der Gränze liegt, theilt beidey,2euichasten. Frankreich würde lange nicht genug Rindvieh für seinenevarf haben, wenn nicht in seiner Mitte diejenige Gcbirgsgruppe läge,l/<> "'"er dem allgemeinen Namen Hochfrankreich zusammengefaßt

-aoen, und- wo die Nindvichzucht von der Natur des Landes erfordertzu werden fcheint: die Departements Conöze, Aveyron, Cantal, und einu ^^'^urtemcuts Lvzöre, Puy-de-Dvme und Creuse enthalten auf

)reu Berggcländen wenig und kleine Ackerfelder, dagegen desto mehr und(/-o, , 3 ''öch'te Wiesen und Weideflächcn. In der Käfebereitung wenigder^u ^^^'^^ besitzend, treiben die Hirten dieser Gegenden ganz bcsou-w',7lx/ bucht der Ochsen, die sie im Alter von zwei Jahren an diearl Nachbarn, bis gegen die Loire hin, verkaufen; hier müssen siemi/ Ns gehörige Gewicht erlangt haben, und dann geht's

ihnen auf die Mast nach der Normandie. Wir werden weiterKapitel vom auswärtigen Handel, Zahlen mittheilen, welchearthun, daß Frankreich's Nindvichzucht nicht zur Deckung des innern