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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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104
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Süroxäisches Staatensystem.

»04

hcit befanden sich 820 große Kauffahrteischiffe von 520 bis 800 Tonnen,davon Bordeaux die Mehrzahl, nämlich 210, Le Havre 180, Marseille170, St. Malo 30 und Dünktrchcn 25 besaß. Auf den Wallfisch-,Stockfisch- und Häringsfang wurden 1800 Schiffe zwischen 200 und 250Tonnen verwendet. Im Jahre 1834 bclief sich die Zahl der im außer-cüropäischcu Handel beschäftigten Schiffe auf 908, darunter 387 West-indienfahrcr und 144 für Afrika.

Im neunjährigen Durchschnitt von 1823—1831 betrug die Zahl derSchiffe, welche auf den Stvckfischfaiig gingen, jährlich 340 (s. III. Band,S. 480). Diese Zahl hat sich seit 1833 nicht unwesentlich vermehrt, wiefolgende Übersicht zeigt:

Jahre.

Schiffe.

Tonnengehalk.

Mannschaft.

Kabeljau

und

Stockfisch.

Thran,

SjährigeS

Kilogrammes

Kilogramme-

Mittel .

340

38,680

7,085

24,596,238

1,218,119

1832.

335

39,954

7,315

26,178,760

1,343,206

1833.

385

46,721

10,482

26,013,321

1,066,359

1834.

407

50,250

10.334

27,840,978

995,852

I8Z5.

463

55.881

11,225

24,S3g,S4I

1,287,074

1836.

428

32,6 ll

10,140

20,622.942

>,514,142

Vom Wallfischfang kamen im Jahre 1823 nur 4 Schiffe zurück, imJahre 1835 dagegen 29 Fahrzeüge, von 11,346 Tonnen und mit 914Mann bemannt, welche überhaupt 3,136,587 Kilogrammes Ertrag mitheimbrachten. Le Havre dc Grace wagt seit langer Zeit am meisten indieser ergiebigen Spekulation: 22 Schiffe liefen daselbst 1835 vom Wall-fischfang ein, Dünkirchen zählte 4, Dieppe 2 und Nantes 1 Wallfisch,fänger. Auch die Häfen St. Malo und Lvrient, so wie Bordeaux habensich in früheren Jahren in dieser Spekulation versucht.

Wenden wir unsere Aufmerksamkeit auf die Beförderungsmittel desBinnenhandels, so finden wir zuvörderst, daß Frankreichs innerer Der-kehr durch das ausgebreitete Netz schiffbarer Flüsse und Kanäle ungemeinerleichtert wird. Die entgegengesetzten Küsten stehen dadurch in Verbin-dung, und die innersten Gegenden Hvchfrankreichs werden mit den Cen-tralpunkten der französischen Industrie, wie mit beiden Meeren verknüpft.Eine der wichtigsten Wasserstraßen bietet der Kanal von Burgund, undder vom Rhone zum Rhein führende Kanal dar, denn diese Linie knüpftParis an Lyon und Straßburg, vermöge, ferner, der Kanäle von Briare,Loing und Orloans. Überhaupt erblickt man die Wichtigkeit der natür-lichen und künstlichen Wasserstraßen am schnellsten, wenn man ihren Laufauf einer guten Landkarte verfolgt.

Auch das Netz der Landstraßen, welches Frankreichs Boden über-spannt, ist vortrefflich geordnet, mit steter Rücksicht auf die Beförderungdes Binnenhandels. Im Jahre 1837 zählte man überhaupt 470,538Landstraßen, welche kunstmäßig gebaut waren und auf öffentliche Kosten