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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Frankreich.

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migt wurde, ist im Bau begriffen. Man schätzt die Waaren, weiche aufihr transportirt werden sollen, zu einem Werth von 130,000 Fr. aufder Thalfahrt und 30,000 Fr. aus der Bergfahrt.

3) Eisenbahn von Epinac nach dem Kanal von Burgund. DieseBahn beginnt etwa 3800"° vom Flecken Epinac im Departement Saöne-und-Loire und schließt au der Ladestelle Pont-d'Ouche des Kanals vonBurgund, und besteht aus folgenden Theilen: I) Von den Gruben vonEpinac nach der Route royale von Paris nach Chalons, bei dem DorfeJvry, Länge 9387", angefangen im Juni 1830 und beendigt im Novem-ber 1831. — 2) Dom Dorfe Jrry bis zum Pont d'Ouche, 18,353" lang,angefangen im Juni 1833 und beendigt im November 1835. — 3) Einigekleine Zweigbahnen, welche verschiedene Kohlengruben von Epinac mitder Hauptbahn in Verbindung setzen. Diese Zweigbahnen, welche alleim Dcpart. Saone-u.-Lvire liegen, sind 800" lang. Von der Hauptbahnliegt eine Länge von 1800" in eben demselben Departement, und eineLänge von 25,948" im Depart. Cöte-d'Or; die ganze Bahn ist 28,540"lang. Sie berührt keine Städte und geht bei dem Flecken Bligny in derEntfernung von 1800" vorbei. Die Bahn hat den Transport der Braun-kohlen von Epinac zum Zweck; vom Kanal nach Epinac wird wenig ver-l"h", höchstens Sand für die dortige Glashütte. Die Neigung dieser-Bahn beträgt von Epinac nach Jvry 9",,;,, von da nach Pont-d'Ouche

überhaupt 27",74. Das Anlage-Kapital hat 1,284,508 Fr.betragen. Die Unterhaltungs- und Dienstkosten sind bis jetzt sehr bedeü-tcnd gewesen; jene entstanden besonders daher, daß bald nach der Er-öffnung der Bahn mehrere Neubauten gemacht werden mußten. ImJahre 1836 wurden, wegen der haüfigcn Unterbrechung der Fahrten, nur72,746 Hektoliter Kohlen auf ihr transportirt, man hoffte aber das jähr-liche Transport-Quantum aus 1 Mill. Hectol. zu bringen. Personen-Transport findet nicht Statt, und ein reiner Ertrag hat bisher nichterzielt werden können.

4) Eisenbahn von Montpellier nach Celte über Frontignan, im He-rault-Departement. Sie wurde durch Königl. Ordonnanz vom 9. Juli1836 genehmigt und geht ihrer Vollendung entgegen. Ihre Bestimmungist Personen- und Güter-Transport, besonders von Salz von Villenenveund Frontignan, Wein, Holz, Eisen. Die Bahn hat eine Länge von27,500" und ein Gesammtgefälle von 26",-. Ihr Anlage-Kapital istauf 2,600,000 Fr. berechnet. Man hofft auf, einen Verkehr von 135,008Personen!! und einen Waaren-Transport von 51,500 Tonnen, indemman sich von beiden einen jährlichen Ertrag von 409,800 Fr. verspricht.

5) Die Eisenbahn von St. Eticnne nach Androzieux beginnt 1000"von der genannten Stadt bei dem Pont-de-l'Ane und hat eine Zweigbahnvom Marais nach der Glashütte zu Bvrard. Diese, im Loire-Depart.uegende Bahn ist 20,473",; lang und hat ein Gesammtgefälle von^42",das sehr ungleich vertheilt ist. Auf der Thalfahrt werden Stein-kisten, Cvaks und Eisen transportirt, auf der Bergfahrt Sand undKiesel aus der Loire, Kalkstein von Sury, und Holz aus den Berg-forsten der Haute-Loire und der Auvergne zum Verbrauch in den Koh-lengruben. Die Anlagekosten haben 1,783,195 Fr. 51 Cent. betragen,