Frankreich.
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öjfentl. Bibliothek. Mineralbad. — *Gannat, St. am Andelvt, dervon den Vvrbergen der Auvergne herabkommt, 5109 I. Produkten-handel, Alanngruben. — *Montln?on, St. am rechten Ufer deSCHer,gut gebaut, mit Schloß; 5034 I., die einige Manufakturen unterhaltenund etwas Handel treiben; Cvtlögc. — -Wapalisse, St. an der Bebre,die sich in die Loire ergießt; 2286 I., die von gewöhnlichen städtischenGewerben leben; überhaupt ist in dem ganzen Departement Mvulins dieeinzige Stadt, welche einen umfangreichen Handel treibt. — Bourbvn-l'Archcmbault, St. mit 300V I., berühmte, stark besuchte Thermen;Mastvieh, das bis Lyon und Paris geht; Stammort der Bvurbvniden.Andere kleine Städte sind: Sourigny, an der Queune, Weinbau undGlashütteubctrieb; Cusset, am Sichon, Viehhandel; Varenne; Jal-ligny an der Bebre, Donjvn, St. Pouryain, an der Sioulc, woWeinbau getrieben und ein großer Vichmarkt gehalten wird; Vcrneuil,C ha n t e ll e - l e - C h ate l; C h a r r o u r; Ebreuil an dep Sioule; Mont-marault; Herisson an der Aumance; Ai na y-le-Ehateau an derSolognc, und Ccrilly, wo Eisen- und Holzwaaren-Fabrikativn betriebenwird. Bcmcrkenswerth sind überdcm: die Dörfer Dichy und Neriswegen ihrer stark besuchten Badeanstalten, die eine glänzende Gesellschaftversammeln; bei Neris sind römische Alterthümer, ein Amphitheater unddie Überreste eines festen Lagers; Commentry, Steinkohlenbau, großesHüttenwerk und bedeutende Spiegclmanufaktnr, welche 800 Arbeiter be-schäftigt; Trongct, Stcinkohlengruben.
4. Departement der IZakkes-Älpes (Niedrigen Tbtpen).
Zm südöstlichen Frankreich an der Gränze von Italien; gegen O. andas Königreich Sardinien, gegen S. an Var, gegen W. an Vaucluse,gegen N. an Hautcs-Alpes stoßend, bildet dieses Departement einen Be-standtheil der Provence, und besteht zu ^ der ganzen Grundfläche ausGebirgsland. Es ist im Allgemeinen unfruchtbar, waldlos und mit Hei-den bedeckt; die höchsten Berge haben jedoch schöne Weidcflächen und anden Ufern der Durance finden sich die besten und ertragreichsten Kultur-striche. Die einzige größere Ebene liegt südwestlich von Digne; der Bodenist thonig oder steinig. Sandland findet sich am rechten Ufer der Du-rance; alles Gebirgsland gehört zur Kalkstein-Formation. Ackerland153,303.42; Wiesen 17,5V-«.«.; Weinberge 13,058.^; Waldboden 109,727;Obst- :c. Gärten 338.;; Erlen- rc. Gebüsch 3,464.^; verschiedene Kul-turen 3,322.25; Weide- und Hutungsland 306.163.. 7 ; Teiche rc. 29.4-;Baulichkeiten 858..«; ganzer stcücrpflichtigcr Boden 610,759.g.; nichtbesteüertcr 71,883.5g; überhaupt 682,643.5« Hectaren.
Digne, Lat. 44° 5' 18" N., Long. 3° 54' 4" O., St. undBischofssitz am linken Ufer der Blöonc, die sich mit der Durance ver-fugt; 0365 I., die einen bcdeütenden Handel mit gedörrtem Obst trei-bn. Die warmen Bäder in der Nachbarschaft werden stark besucht undtragen zur Nahrung des Orts bei, der, außer einem Priester-Seminar,ein College und eine Ackerbau-Gesellschaft besitzt. — »Sisteron, St.^nt Citadelle, am rechten Ufer der Durance, 4546 Z.; College, Acker-vau-Gescllschaft, Woll- und Mandelhandel. — » Forcalquier, St. an