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Eüropäisches Staatensystem.
hat in Lanark, Ayr, Clackmannan und Stirling ansehnliche Eisenberg-werke, und vhn diesen zeichnen sich besonders aus die Clyee- und Calder-Werke in Langpkshire, die Werke zu Muckirk in Ayrshire, und zu Carrvnin Stirlingshirs; in Irland dagegen ruht dieser Bau fast gänzlich, trotzvcs Reichthums, den dieses Königreich an Eisen besitzt. Im Jahre 1823bestes sich der Ertrag sämmtlicher Eisenbergwerke von Großbritannien undIrland auf 469,561 Tonnen, und im Jahre 1836 auf 678,417 Tonnen.An dieser Produktion nahmen die verschiedenen Distrikte folgendermaßenTheil:
Hohöfen. Produktion.
Süd-Wales. 113 277,643 Tonnen.
Staffordshire. 123 2i2,6«4 >>
Shropshire ....... 48 73,418 „
Yorkshire . 27 27,926 „
Derbyshire. 18 17,999 „
Schottland. 27 37,560 „
Nord-Wales, Irland rc. 26 36,327 »
376 678,417 Tonnen.
Von großer Wichtigkeit für das Britische Reich ist der Bergbauauf Kupfer, dessen Hauptsitz die Grafschaft Cornmall ist. Aber man bautauf dieses Metall auch in Nord-Wales, auf der Insel Anglescy, inDevon und Staffvrd; sodann in den Grafschaften Wicklow und Cork vonIrland. In Schottland sind die Knpfergruben nie sehr ergiebig gewesenund gegenwärtig fast ganz verlassen worden. Die reichsten Gruben vonCornwall liegen zwischen der Stadt Truro und der aüßersten Südwest-spitze von England, Landsend; das Erz wird aber nicht an Ort undStelle, sondern zu Swansea, in der Welschen Grafschaft Glamorgan, ge-schmolzen; eben so das irische Kupfer. Im Jahre 1866 lieferten dieCornwallcr Kupferbergwerke 55,981 Tonnen Erz, 1831 dagegen 144,402Tonnen; aus dem Quantum des Jahres 1866 wurden 5187 TonnenMetall gewonnen, was 9'/§. Prozent Prodnktionsfähigkeit des Erzes giebt;1831 war der Metall-Ertrag 12,044 Tonnen, oder 8'/. Prozent vomErz. Mithin war die Ergiebigkeit des Erzes um ein Prozent geringer,als am Schluß des achtzehnten Jahrhunderts; indeß darf man hierausnicht auf eine Abnahme der Ertragsfähigkeit des Erzes schließen; denndiese schwankte von 1860 —1831 zwischen 7'/» und 10 Prozent. I"*Preise des Metalls fand innerhalb derselben Periode ein Schwanken von98 '/2 bis 169. Pf. Sterling für die Tonne Statt; gegenwärtig rechu^man die Tonne zu 166 Pf. oder 766 Thlr. Im Jahre 1833 — 1834wurden in sämmtlichen Kupferbergwerken Großbritanniens und Irland»13,354 Tonnen Metall gewonnen, davon in Cornwall 11,185, in Wale1158, auf Anglescy 575, in Devonshire 367 Tonnen, u. s. w.
Zinn, dies seltene und werthvvlle Produkt, birgt der Boden voCornwall und Devon. Uralt ist der Bergbau auf dieses Metall; rintdem Namen der Zinn-Inseln treten die Britischen Inseln in die Gesc>ü»> 'Phönizier und Karthager versorgten den Markt von Tyrus mit englstcheZinn. In neueren Zeiten war dieser Bergbau in Verfall gerathen,