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Europäisches Staatensystem.
von den Jngebornen Medina genannt, 52ÜV I.; Palast der ersten Groß-meister, Sitz des Bischofs, Catacomben, St. Pauls-Grotte. — Alle übri-gen Städtchen oder Dörfer, Casals genannt, sind nett und fest gebaut.Aebug mit 4766 I., Siggieni mit 3573 I., Curmi mit 4130 undBirchircara mit 3253 Z. u. m. a. sind die volkreichsten. VortrefflicheStraßen durchziehen die ganze Insel, und die Kommunikation zu Wasserist durch Hunderte von kleinen Fahrzeügen gesichert, während größere zwi-schen Malta, Gozo und Sicilien täglich fahren.
Gozo, oder Gaurisch wie die Jngebornen sagen, steigt an derNordwestseite nahe an 2000^ über die Meeresfläche an. Miggiaro,ein kleiner Hafenort ist der Sitz des Unter-Gouverneurs und Fort Cham-bray die Militair-Stativn. — Comino hat nur wenige Bewohner, dieeinen Fleck von etwa 3V Acker Landes bauen. Außer Cominottoliegen noch einige Felseneilande bei Malta, darunter ist der Fungus-Felsen von Gozo oder Hadschira tal general berühmt wegen seiner Er-zcügung von OorsIIinu vstleinalis, L., oder kunAus Nvlitvnsi», diesemUniversalmittel für alle körperlichen Leiden.
Die Ionischen Inseln.
Im Ionischen Meere, zwischen den Parallelen von Lat. 36° und40° N. und zwischen den Meridianen von 18° und 21° O. von Paris,liegt, in einer Ausdehnung von der Albanischen Küste bis zur Südspitzeder Halbinsel Morea, die Union der sieben Ionischen Inseln, bestehend,— von N. nach S. gezäblt, aus Corfu, 227 engl. Q. Meilen groß,mit 66,SV3 Inwohnern; Papo, 27 Q. M., 5226 I.; Santa Maura,18« Q. M., 18,325 I.; Jthaca, 44 Q. M., 9503 I ; Cephalonia,348 Q. M., 56,929 I.; Zante, 156 Q. M., 36,775 I., und Cerigo,116 Q. M., 8591 I., und mehreren anderen kleinen Inseln und Eilan-den, zusammen 1V98 engl. oder 51,8 d. Q. Meilen und 20i,992 Jnw-enthaltend.
Alle diese Inseln, die, sämmtlich von länglicher Gestalt, und parallelder Küste des festen Landes, in einer Reihe hintereinander liegen, sindmehr oder minder gebirgig und gleichsam als eine Vorkette des Gebirg^systems auf dem Griechischen Festlande anzusehen, von dem sie durchtiefes, vom Meere unter Wasser gesetztes Thal getrennt sind. AmCorfu, der nördlichsten Insel, liegt der Kamm des Gebirgs dicht ander West-, oder der gegen das Mittelländische Meer gerichteten Küi^und erreicht in dem Berge St. Salvador, den Einige für den Jstvne deAlterthums halten, eine Hohe von 3200 Fuß über dem Meeresspiegs'-Papo, besteht nur aus einem einzigen Berg, der einst wahrschcim' ^mit Corfu zusammenhing, von dessen Südspitze Paxo nur 2 d. Me>^entfernt ist. Santa-Maura steigt von seiner Nordspitze fast senkre«)in die Höhe, die im Elias-Berge 3V0V Fuß beträgt, und trägt gegedie Südspitze hin eine Reihe von Kegelbergen, die in einer geraden L>nhinter einander liegen, und an Große abnehmen, je mehr man sich