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Europäisches Staatensystem.
bekannte von Kuppis in der Nahe von Äbo. In Helsingfors ist eben-falls eine Anstalt zur Bereitung künstlicher Mineralwässer. — Die be-rühmtesten Quellen in Polen sind: die Eisenquellen in Ratxcrow, dreiMeilen von Lublin, in Gäzdzihow im Gouv. Sandomir, und die inMyoliwczvw und Kobiele unweit Petrikan, im Gouv. Kalisch.
Seebäder sind zu Reval, Hapsal, Odessa u. s. w. In den livlän-dischen Seebädern badeten im Jahre 1838 1682 Personen. HeilsameSchlammbäder sind die zu Rotziküll auf der Insel Ösel und die zu Ssakin der Krim.
7 Pflanzenreich; Kultur des Bodens.
DaS russische Reich besitzt eine Menge phanerogamischer Gewächse,doch ist ihre Zahl noch nicht gehörig erforscht. Einen großen Theil desLandes nehmen die Wälder, nämlich gegen 156 Mill. Dessätinen, ein;der mittlere und südlichere Theil aber ist weniger hvlzreich und in man-chen Gegenden herrscht so großer Holzmangel, daß man als Feuerungs-material gedörrten Kuhmist und Schilf benutzen muß. Zu den größtenWaldungen geboren der Wolchonski-Wald, der sich 5V Meilen in dieLänge bis zu den Waldaibergen zieht, der Wald von Bialowesha imGouvernement Grodno, welcher einen Umfang von 166 Werst hat undaußer den kaiserlichen Besitzlichkeiren etwa 88,666 Dessät. Land in sichhält; außeitem findet man bebrütende Wälder an den Küsten des schwar-zen Meeres, in Gurien, Mingrelien, Abchasien, Jmeretien, und inSsibirien an den Flüssen Obi, Jrtüsch, Jenissei und Lena, ja der saja-nische Bergrücken ist ganz von Urwäldern bedeckt. Im eürop. Rußlandbeträgt der Betrag aller der dem Neichedomänen-Vermögen angehören-den Kronswälder 115,479,622 Dessätinen; die waldreichsten Gouverne-ments sind Wologda, Archangel'ek und Perm. Beide ersteren enthaltenzusammen eine Waldfläche von über 25 Millionen Dessätinen, letzteresallein 16 Millionen Dessätinen. Am hvlzarmsten sind Bessarabien, KaU-kasien, Asstrachan', Jekaterinosslaw, Chersson und Esthland. In Pole"nehmen die Waldungen den vierten Theil des ganzen Flächenraums ein-Alle diese Waldungen liefern viel treffliches Bauholz. Die Hauptbäumeder Wälder sind die Fichten, Tannen, Kiefern, Lärchenbäume, Birken,Buchen, Eschen, Linden und Eichen. Die Fichte wachst von 56, vor-züglich aber von 55 bis 65, auch noch bis 67°, der Lärchenbaum brszum 68°, die Eiche nicht über 62°; die Eiche kommt vom 61° blos alsSeltenheit vor. Don den übrigen Bäumen sind zu erwähnen: die Weide»Pappel, der Ahorn, Wachholder, die Ebresche, Sperber und Vogelkirsch*bäum; ,m Süden findet sich die Platane, der Buchsbaum, die Feig?,Mandel, Granate, Lorbeer, die Cipresse, Kastanie, Baumwollenstaude,der Olbaum und Südfrüchte. Zu bemerken ist auch der MaulbeerbauM,der der Seidenzucht wegen sehr viel gepflanzt wird. Im Überfluß fl"/det man ihn in Kankasien, außerdem im Gouvernement Asstrachan,Ssarätow, Kiew, Podolien, Charkow, Jekaterinosslaw, Chersson u»Taurien. In letzterem Gouvernement machte man in den Jahren 18-»And 1834 Versuche, den chinesischen Manlbeerbanm anzupflanzen.
Die Obstkultur wird in manchen Gegenden sehr eifrig betrieben, w>z. B. in der Nogaiersteppe, Taurien, im Gouvernement Jekaterinosslan,
Chersson, Poltäwa, Kiew, Podolien, in Litthaueu, im Gouv. Aistrachan,Pensa. Ssaratow, Ssimbirsk, Wladimir und in Bessarabien; m F" 'land in Äbo, Nyland und dem südlichen Theile von Wibvrg's Lan, u