Das Königreich Dänemark.
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dre Macht der Hanse gebrochen, die Dithmarschen bezwungen, ein Ver-such Livlands sich zu bemächtigen vereitelt, und ein Krieg mit Schwedensm Jahre 1570 durch den Frieden zu Stettin beendigt. Zu FriedrichsZeit lebte in Dänemark der berühmte Astronom Tycho de Brahe undder in vielfacher Hinsicht berühmte Heinrich von Nanzow, der die Wis-senschaften und Künste beförderte. Auch der König ließ sich angelegensein, die Kultur zu heben, stiftete bei der Universität Kopenhagen einenFreitisch für 100 arme Studenten, und zu Soröe eine Freischule für60 Schüler. Friedrich !I. starb 1588 und hinterließ das Reich seinemSohne Christian IV., für den der Reichsrath, weil er erst 12 Jahr altwar, eine vormundschaftliche Regierung führte. Nachdem er aber voll-lährig geworden, regierte er, der sehr ausgebildet worden, mit KraftUnd 'Nachdruck, führte einen glücklichen Krieg mit Schweden, errichtetedie erste stehende Armee in Dänemark, bildete ein stehendes Heer vonMatrosen, war aber unglücklich im 30jährigen Kriege, denn er wurdedvn Lilly am Barenberge in Braunschweig, 1626, geschlagen. DieseNiederlage führte den Frieden zu Lübeck, 1629, herbei, worin er dieHerzvgthümer Holstein und Schleswig vom Feinde wieder erhielt. EinZweiter Krieg mit Schweden, 1643, fiel für Dänemark ebenfalls nnglück-ssch aus, und im Frieden zu Brömsebro, 1645, mußte es Schweden dieProvinzen Jemtland, Herjedalen, und die Inseln Gottland nnd Oesel?uf immer, so wie Halland auf 30 Jahre abtreten, und ihm den Zoll!su Sunde und auf der Elbe erlassen. In der Friedenszeit gründete'chrifiian die Städte Christianstadt in Schonen, Christianopel, Christia-M in Norwegen, Christianshavu auf Seeland n. s. w. Auch machtenA Dänen unter Christians Regierung die ersten Versuche zu einerNiederlassung in Ostindien, gründeten Tranquebar, und eS wurde eine^irländische und isländische Handels-Kompagnie gestiftet. Christianwarb 1848 , und ein Jahr vorher der Thronfolger Christian V., woraufThron nach einigen, von dem Grafen Korfiz von Uhlfeld erregten"»ruhen, von Christians zweitem Sohne, Friedrich III., bestiegen wurde,sdvvch unter einer harten Kapitulation, so daß eigentlich der Adel re-"e. Als König Karl Xll. den schwedischen Thron bestiegen und Uhl-zv,.' der nach Stockholm geflohen war, dessen Augenmerk auf DänemarkMet hatte, gerieth Friedrich mit Karl Gustav in Zwist, und verlorder Holstein, Schleswig, Jütland, Fünen, Laaland, Festster, und,Frl Modische König landete auf Seeland. Dieser Krieg, der durch densieben zu Roeskilde, 1658, beendigt wurde, ward jedoch von denhMoeden bald wieder erneüert, welche Kronborg eroberten und Kopen-de» ^Merten. Eine holländische Flotte, welche im Sunde die Schwe-tz;,,Mstriff, brachte nur geringe Erleichterung, und erst nachdem fremde^arl UM" siegreich gegen den Feind gekämpft hatten, und KönigKv,,s> ^starben war, wurde ein für Dänemark nachtheiliger Frieden zudqg Uhagen, 1660, herbeigeführt. Den Grund aller dieser Unfälle sahiind ki" der Beschränkung der königl. Gewalt, und die GeistlichkeitUnd Bürgerschaft trugen nun dem König das Erbfolgerecht für sichHlnkb-kM Nachkommen an, wodurch der Adel genöthigt ward, in dietrat (MMdes Wahlrcichs billigen. Nach Friedrichs!Il. Tode, 1670,^Urckn-t>t die Regierung an, welcher eine Menge Veränderungen
^tth M den Thron befestigten. Christian war ländersüchtig, ge-bigen s;.? -Mache Feindseligkeiten, erhielt jedoch nach einem langwre-Tuccessionsstreite durch einen Nei-alei-s, mir Lwlltein-Dlön, die
einen Vergleich mit Holstein-Plön,