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Eüropäisches Staatensystem.
tigung feiner Spitzen; auch sind dergleichen Schulen zu Brüssel, Ant-werpen, Courtrai rc.
Die 7 Tüllfabriken zu Brüssel, Termonde, Bouillon und Mechelnbeschäftigen 4V Stühle und 450 Arbeiter, und außerdem noch eine MengeStickerinnen, deren Zahl sich jedoch von Jahr zu Jahr vermindert.
Die Bandwebereien, welche noch vor Kurzem jährlich 12,000 Arbei-ter ernähren konnten, haben viel von ihrer Wichtigkeit verloren, indemBelgien in diesem Zweige der Industrie mit Frankreich und Deutschlandhinsichtlich der Preise konkurrier; gleichwohl beschäftigen die Bandwebe-reien noch gegen 1500 Individuen. Die bedeütendsten Fabriken sind zuBrüssel, Dpres, Commines, Hamme rc.
Die sonst so blühenden Bortenwirkercien konkurrireu mit den auslän-dischen , doch können die Artikel in Gold und Silber, welche man zuBrüssel und Gent verfertigt, mit den besseren parisern wetteifern. Dergrösste Theil der Gegenstände grober Bvrtenwirkerei für die Armee wirdvon den Gefangenen in den Centralgefängnissen verfertigt.
Die Fabrikation elastischer Stoffe wird durch eine Gesellschaft ZllBrüssel befördert, die keine Kosten scheut, zu neuen Vervollkommnungenbeizutragen, und wird zu Brüssel, Vilvordes rc. betrieben.
Die Strumpfwirkern beschäftigt gegen 50,000 Arbeiter und hat ihre"Hauptsitz im Arrvndissement Tournai, woselbst man gegen 2500 Stühlezählt.
Die Hutfabrikation ist sehr bedeütend, und es werden allerlei Ga>*tungen von Hüten gefertigt. Strohhutfabriken befinden sich zu BrüssetzGent, Antwerpen und in mehreren andern Städten, und in der ProvinzLüttich beschäftigt dieser Zweig der Industrie gegen 6000 Arbeiter. ,
Die Leder- und Wachsleinwandfabrikate behaupten ihren alten RMund die bedeütendsten Gerbereien befinden sich zu Stavelot und Lüttiw»auch giebt es deren zu Brüssel, Namur, Antwerpen, Tournai, Dpres un^Gent. Die Fabrikation der lackirten und gepreßten Leder haben ermgroße Vollkommenheit erreicht und werden sehr gesucht, und die Wach^»einwand wetteifert mit der englischen und französischen. ...
Die Papiermannfakturen sind im Fortschreiten begriffen, doch reichihre Zahl für die Bedürfnisse des Landes nicht aus. .
Die Buchdrnckerknnst, so wie die Lithographie und Buchbinderei v""ben sich in Belgien sehr vervollkommnet. Man druckt viel und sehr sfim"und im Jahre 1838 zählte mau 420 Pressen, von denen sich allein etwdie Hälfte davon in Brüssel befand. Ebenso liefert die Lithographie stbgute Produkte und Brüssel besitzt eine ausgezeichnete Anstalt für die ^thographie von Karten, welche zu den trefflichsten in Eüropa gehm 'Die Kupferstecherkunst und Holzschneiderei wird noch wenig betriebe ,obgleich dafür eine Schule in Brüssel errichtet worden ist. ... ..
Die Fabrikation von Holzwaaren läßt nichts zu wünschen "Mimdie belaiscken Meubleö werden nicht nur nach Deutschland und S
und die belgischen Meubles werden nicht nur nach Deutschlandland, sondern auch nach England, Spanien und Amerika versandt.
Die Industrie in der Fabrikation der Metallwaaren hat einenAufschwung erfahren. Man hat eine Menge Hochöfen, Schmieden,
Saus- und Zlmmergeralye, ,onoern aucy L>en,kerravmen, TreppenDie bedeütendsten metallurgischen Etablissements sind 5» Sera.ng. OHornu, Mvncea-sur-Sambre, Cvmllet, Chutelnieau rc, Die ve,le>