Das Königreich Portugal.
844
die Gebeine Dom Pedro's l., Sancho'S I., Alfons I. nnd H. — Pe-ll ich e, feste St. mit Citadelle und Hafen. 4VV0 I. — Leiria, St. amBache Liz, verfallenes Kastell, altes Schloß, rhetor. Schule. 2Nl!v I.In dem nahen Dorfe Merinha graube ist Portugals größte Glas-fabrik. — Thomar, St. am Norbäo, in vlivenreicher Gegend; Baum-wollenspinnereien. soov I. — Pombal, St. an einem Rebenbach desMondego, Schloß und eine Kirche, in welcher die Gebeine des MinistersPombal ruhen. 3VVV I. — Abrantes, St. am Tejo, auf einer An-böhe, altes Kastell, von Weinbergen und Olivenpflanzungen umgeben.4vvv I. — Alemquer, nordwärts von Lissabon, auf einer Anhöhe,verfallenes Kastell, Papiermühlen. 2vov I.
7. Provinz Lras os Montes.
Sie gränzt im N. und O. an Spanien, im W. an die ProvinzEntre Dvurv e Minho und im S. an Beira,
Braganya, St. in weiter Ebene, an einem Flüßchen, welches sichin den Sabor ergießt, altes Kastell, Seidenfabrikcn, rhetor. und Philo-soph. Schule; früher ergiebige Silbergruben. 5VVV I. — Chaves, be-festigte St. am linken Ufer der Tamega, nicht weit von der spanischenGränze, prächtige Brücke, I2VV I. — Miranda, Gränzsestung amDouro. 2vvü I. — Torre de Moncorvo, einst Forum Narbassorum,verfallene Festung am Sabor. Eisengruben. 4000 I. — Villa Real,St. am Corgo, der sich in den Douro ergießt. Weinbau. 5vvv I.
Portugals Kolonien.
Die außereüropäischen Bestandtheile des Grundgebiets von Portugalhaben wir bereits früher genannt und ihre Größe bemerkt. Jetzt kommtes darauf an, die geographisch-statistischen 'Verhältnisse dieser Bestand-theile in's Auge zu fassen.
I. Kolonien in Afrika.
s. Die azorikchen 2nleln.
Sie wurden im I. 1432 vom Admiral Cabral entdeckt, sind an Zahlund bilden 3 Gruppen. Erste Gruppe: S. Maria und S. Miguel;zweite: Terceira, S. Jörge, Pico, Fayal und Graciosa; dritte: FloresUnh Corvo. Ihre Bevölkerung soll 330,VVV Seelen betragen. Die Jn-An liegen zwischen 7'/, und 13'/«° W. und 4v° N., 18V Meilen vonvvrtugal entfernt, sind gebirgig, vulkanischen Ursprungs, haben steilehusten, fruchtbare Thäler, milde Luft, sind nur im Winter großen Stür-zen ausgesetzt, und besitzen Cedern, Pisang, Weizen, Gerste und Wein.Pferde gibt es nicht viel, dagegen Fische, Schildkröten und Austern.
Ln» ^ Insel S. Maria» 4 Stunden lang und 4 Stunden breit, mit
81VV I. - Porto. St., 23VV I. .
^ 2) Insel S. Miguel, 16Q.M., 1VV,«»0 I. Hauptstadt lst Ponta^Ngada, 18.VNV I.; unsichere Nhede, Seehandel. — Ntbe,ra
"ran de, St.; 12 ,vvv I.