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1 (1834) Allgemeine Botanik I / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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Seite
19
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sicher unterzubringen, um so wieder Raum für neue Pflanzenzu erhalten. Die übrigen oben genannten Werkzeuge wird sichein Jeder leicht, wie ihm dieselben am bequemsten und zweck-mäßigsten dünken, verfertigen lassen. Hinsichtlich des botanischenStockes ist es sehr gut, wenn derselbe oben mit einem Hacken(ä- B. einem Gemsenhvrn) versehen ist, um theils die Acstc derBäume damit herunterbiegcn, theils die Wasserpflanzen bequemHerauslangen zu können. Hammer und Meißel werden nöthig,wenn man die auf Steinen oder auf der ältern, harten Rindeder Bäume wachsenden Flechten einsammeln will. Was nun dieeinzusammelnden Pflanzen selbst betrifft, so ist wohl darauf zusehen, daß man möglichst vollständige Exemplare auswähle, ambesten im blühenden Zustande, wobei man jedoch auch die Frucht,wenn sie zu haben, nicht außer Acht lassen darf. Wenn es nurirgend thunlich ist, so soll die Pflanze mit ihrer Wurzel ausgc-grabcn werden, weil die leztere häufig ausgezeichnete Merkmalebietet, welche zur leichtern Bestimmung und Unterscheidung derPflanze dienen. Oft tritt der Fall ein, daß bei der blühendenPflanze die untersten Blätter des Stengels abgestorben sind; dannhat man sich nach jüngern Individuen umzusehen, welche dieseTheile noch besitzen, da dieselben ebenfalls häufig wichtige Unter-scheidungsmerkmale zeigen. Von großen Pflanzen, namentlich vonBäumen und Sträuchern, kan,n man nur Zweige einsammeln, dieman aber auch wo möglich mit Blüthen versehen wählen muß.Hier tritt häufig der Fall ein, daß die Blüthen einige Wochenvor den Blättern erscheinen; alsdann soll man n cht versäumen,die beblätterten Zweige später nachzuholen, um sich in den Besitzaller wichtigern Theile zu setzen. Die Größe, in welcher mandie Zweige zu nehmen hat, mag sich am besten nach der eineshalben Schreibpapierbogens richten; in dieser Größe sind sie ambequemsten aufzubewahren. Sehr kleine Pflanzen, wie Moose,Flechten u. s. w. müssen parthicweife in Papier eingewickeltwerden, damit sie nicht auf dem Transporte in der Botaui-sirbüchse sich vermengen oder die andern Pflanzen verunrei-nigen. Dasselbe gilt auch von zärtern, leicht zerbrechlichen Was-serpflanze, die man nickt an Ort und Stelle in die Mappe ein-ten kann. Daher ist es von großem Vortheil, wenn man zujeder Ercursion auch noch mit einigen Bogen alten Schreibpa-

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