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sind, so lange ei« Baum gesund isi, die Gefäße wohl so wenig,als die Holzzelleu, für abgestorben zu halten.
Zweiter Abschnitt.
Don den zusammengcseztcn Organen der Pflanzen.
§. ? 6 .
Alle Organe der Pflanzen, welche wir im Aeußern der-selben unterscheiden können, sind aus den Elcmeittar-Organcn zu-sammengesezt und können auch äußere Organe genannt wer-den. Nach den Verrichtungen, welche sie erfüllen und nach denZwecken, wozu sie der Pflanze dienen, lassen sich die äußer» Or-gane unter drei Hauptablheilungen bringen ; wir erhalten alsdann:
1. Die Ernährungs- oder W ach s thum svrga n e,welche zur Erhaltung des Pflanzcnlcbens, also zum Bestehen derPflanze nothwendig sind. Ihre Bestimmung ist, die Nahrungs-stoffe aus der Umgebung der Pflanze aufzunehmen, dieselben Inorganische Bestandtheile der Pflanze umzuwandeln, die übcrflnssi- lgen und unbrauchbaren Stoffe abzusondern und auszuscheiden,und dadurch nicht bloß die organische Thätigkeit in den bereitsvorhandenen Theilen zu erhalten, sondern auch zur Bildung neuerTheile, demnach zur allmäligcn Vergrößerung oder zum Wachs-thum der Pflanze beizutragen. Sie sind daher die bloß vege-tativen Organe, deren Zweck sich nicht über die Erhaltungdes einmal vorhandenen Individuums hinaus erstreckt. Zu den-selben gehören die Wurzel, der Stamm und die Blätter.
2. Die Vermehr ungsorgane, welche die Grundlagezu neuen äußern Organen bilden oder auch schon diese Organeim zusammengedrängten Zustande darstellen. Sie entstehen nuraus den vorhandenen vegetativen Organen, und wenn sie mitder Pflanze, auf welcher sie sich bildeten, in Verbindung bleiben,so tragen sie unmittelbar zur Vermehrung der äußern Organederselben bci; wenn sie aber, was häufig geschieht, vor ihrer Ent-faltung sich von der Pflanze trennen, so können sie auch zu einerneuen Pflanze sich ausbilden und somit die Vermehrung der Jn-