des Fadenstammes, oder wo die aneinander gcreiheten, das Ge-wächs selbst cvnstitnirenden Zellen mittelbar oder unmittelbar diereproduktive Masse — den eigentlichen Spvrcninhalt — einschlie-ßen, welcher großentheils auch chlvrophyllähnlich auftritt. Hierzeugt die zum Theil noch im Acußcrn stattfindende freie Entste-hung, so wie überhaupt die Keimungsmeise, wobei kein unmit-telbarer Ucbergang durch btvse Dehnung der Spore in die jungePflanze, sondern immer noch eine allmälige Entwicklung der Lcz-tcrn aus der Spore zu erkennen ist, für die Bedeutung der Sporeals gesondertes Reprvductionsvrgan.
Die fünfte Stufe umfaßt endlich die niedrigsten Gallert-algen und die Theilalgen, bei welchen die Sporenbildungmit den einfachen, aus dem Blattgcwebc sich losenden Brntzcllcnmancher Jung ermannten übereinkommt. Hier auf der nied-rigsten Entwicklungsstufe des Pflanzenreichs, wo die Fortpflan-zung nur in einer Trennung der Pflanze in ihre Elementarvr-gane und in einer Vergrößerung und Vermehrung der leztcrn be-steht, oder wo diese einfachen Zellen schon getrennt von einander(aus dem sie umhüllenden organisirbaren Schleim) entstehen, fälltder Begriff der Reprvductionsvrgane mit dem der blvscn Ver-mchrungsvrgane zusammen und die Spore wird dem einfachenBrutkvrne gleich, oder mit andern Worten: in der einfachen Zelleder Urbildunq des Pflanzenreichs sind Ernährungs-, Vermeh-rungs- und Fortpflanznngsorgan in Eins verschmolzen.
Vierter Artikel.
Von den accessvrischen oder Nebcnt heilen derPflanzen.
§. 9st.
Zu den accessorischcn Theilen gehören solche, die nicht ausder Umwandlung wirklicher Organe hervorgegangen sind, sondernnur auf der Oberfläche der verschiedenen Organe vorkommen unddie Bekleidung oder den Ueberzug derselben bilden. Sie ent-springen entweder aus der alle krautige» Theile überziehenden Ober-haut allein, oder es nimmt auch die zunächst unter der Oberhautliegende Zellcnsehichte an ihrer Bildung Theil; daraus folgt, daßsie auf alle» Theilen der Pflanze vorkommen können, und daßsie in allen Falle» einen rein zelligen Bau zeigen müssen, wo-durch sie sich zugleich von den oft sehr ähnlichen Bildungen um-gewandelter Organe stets unterscheiden lassen.
Da die Verschiedenheit dieser Theile hauptsächlich auf ihrem